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Tomaten - rot und gesund

Wem läuft nicht das Wasser im Mund zusammen bei dem Gedanken an die vielfältigen kulinarischen Genüsse rund um die Tomate - sei es als Tomaten-Mozzarella-Salat oder als Nudelsoße. Tomaten sind das Lieblingsgemüse der Deutschen. Knapp 22 Kilogramm Tomaten verzehren wir im Durchschnitt pro Kopf und Jahr, Tendenz steigend.

Wirkstoffe: Tomaten sin nicht nur besonders beliebt, sondern auch sehr gesund. Ein Grund dafür ist Lycopin. Das ist der Stoff, der Tomaten die rote Farbe gibt. Lycopin wirkt antioxydativ und kann daher schädliche Stoffe im Körper neutralisieren. Schon seit einigen Jahren ist bekannt, dass häufiger Verzehr von Tomaten ein Schutz vor Prostatakrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist. Außerdem enthalten Tomaten viel Vitamin C und E, zudem Karotin und Kalium. Ernährungswissenschaftler empfehlen den Verzehr von 250 Gramm Tomaten täglich.

Welche Tomaten für welchen Zweck?: * Runde Tomaten sind die begehrtesten und dominieren deshalb den Markt. Die Früchte sind kugelig mit glatter Schale und vielen Kernen, die sich leicht herauslösen lassen. Die Haut ist besonders fest, das Aroma herb säuerlich. Die Farbe ist rot, gelb oder orange. Rundtomaten eignen sich zum rohen Verzehr und für Suppen, Gemüse und Salate.

* Eiertomaten werden auch Flaschentomaten genannt. Sie findet man nicht so häufig in frischer Qualität wie runde Tomaten, sondern meist in Konservendosen. Sie haben eine längliche Form, sind sehr fleischig mit einem fruchtigen Aroma und lassen sich leicht häuten. Eiertomaten eignen sich ebenfalls zum rohen Verzehr, für Vorspeisen, für Suppen, Soßen und Eintöpfe sowie als getrocknete Tomaten.

* Fleischtomaten sind die größten unter den Tomaten und enthalten besonders viel Fruchtfleisch, wenige Kerne und sind sehr saftig. Sie sind rot oder orange mit süß säuerlichem Geschmack. Fleischtomaten eignen sich vor allem als gefüllte Tomaten und für Tomatengemüse und Eintöpfe.

* Kirschtomaten bzw. Cherry- oder Cocktailtomaten zeigen die kleine Urform der Gemüsefrucht, sind kirschgroß und haben eine feste Schale. Mit ihrer mundgerechten Größe und dem kräftigen Aroma sind sie sehr beliebt. Kirsch-, Cherry-, und Cocktailtomaten können roh gegessen werden, eignen sich aber auch als Garnierung für kalte Platten und spezielle Salate.

Vorsicht Solanin: Bei Tomaten bitte immer den Stielansatz entfernen. Er enthält in kleinen Mengen das giftige Solanin (heißt bei Tomaten auch Tomatidin). Je größer die Tomaten, desto größer ist auch der Stielansatz. Bei Kirschtomaten erübrigt sich das Entfernen.

So fühlen sich Tomaten am wohlsten: Tomaten mögen es dunkel, luftig und nicht allzu kalt. Da Tomaten kälteempfindlich sind, sollten sie nicht im Kühlschrank, sondern bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Am besten an einem dunklen Platz bei 14 bis 16 Grad Celsius. Dort kann sich das Aroma voll entfalten. Tomaten nicht gemeinsam mit Salatgurken, Äpfel oder Kiwis aufbewahren. Das von den Tomaten freigesetzte Ethen, ein natürliches Reifegas, lässt Gurken, Äpfel & Co. sehr schnell weich werden. Auch andere Früchte, die neben Tomaten gelagert werden, reifen schneller nach und verderben auch leichter.

Lagerung: Tomaten so lagern, dass keine Druckstellen entstehen. Dazu die Tomaten zum Beispiel auf ein weiches Tuch legen. Innerhalb von vier bis fünf Tagen sollten frische Tomaten verbraucht sein, denn die Einflüsse von Licht, Wärme und Sauerstoff verringern den Gehalt an Nährstoffen. Bereits geöffnete Gläser mit Tomatenprodukten sollten stets gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von einigen Tagen verbraucht werden.

Stichworte: Information, Tomate
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:Quelle : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)

© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum