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Schlesischer Hochzeitskuchen

===============REZKONV Format (B&S REZEPT-WEB 1.1)
 
     Titel: Schlesischer Hochzeitskuchen
Kategorien: Hefeteig, Kuchen, Mohn, Schlesien
     Menge: 1 Backblech (30 mal 40 Zentimeter)
 
==============================Hefet===================================
    500    Gramm  Mehl
     50    Gramm  Zucker
     20    Gramm  Hefe (1/2 Würfel)
    200       ml  lauwarme Milch, knapp
    100    Gramm  Butter
      1           Ei
      1    Prise  Salz
                  geriebene Zitronenschale
 
=============================Quarkb===================================
      1     Kilo  Schichtkäse
      3           Eier
     60    Gramm  Zucker
                  geriebene Zitronenschale
      2     Essl. Zitronensaft
      1     Essl. Vanillezucker
                  Muskat
                  etwas Zimt
      1    Prise  Salz
     50    Gramm  in Rum eingeweichte Rosinen
     50    Gramm  Mandelstifte
 
=============================Mohnm====================================
    125    Gramm  Mohn
     60    Gramm  Zucker
    250       ml  Milch
 
==============================Streu===================================
    200    Gramm  Mehl
    125    Gramm  Butter
     75    Gramm  Zucker
                  Vanillezucker
 
===============================Que====================================
 
Bei diesem Rezept kommen gleich alle Kuchenklassiker zusammen, die man
in Schlesien liebt. Die Basis ist Hefeteig, den man für eine Vielzahl
von Kuchen, ob Apfel-, Zwetschgen- oder sonstige Obstkuchen, verwendet.
Darauf kommt eine süße Quarkmasse, dazwischen Kleckse vom dort überaus
geliebten Mohn und obenauf auch noch die beliebten Streusel - allemal
einer Hochzeit würdig.
 Das Mehl mit dem Zucker vermischen und in die Küchenmaschine füllen.
Die Hefe mit der Hälfte der Milch auflösen und mit Schwung
hineingießen. Zugedeckt zehn Minuten ruhen lassen. Dann die weiche
Butter in Stückchen, das Ei, die Salzprise und geriebene Zitronenschale
hinzufügen. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine kneten, bis ein
weicher Teig entstanden ist. Dabei so viel von der restlichen Milch wie
nötig hinzufügen, damit der Teig nicht mehr klebt. Aus der Rührschüssel
nehmen, in eine mit Mehl bestäubte Schüssel umfüllen und zugedeckt an
einem warmen Ort mindestens eine halbe Stunde, besser eine ganze Stunde
gehen lassen.
 In der Zwischenzeit für die Mohnmasse den Mohn mahlen oder im
Zerhacker zerkleinern. Wenn die Mohnmasse trocken bleibt, kann es
helfen, schon jetzt Zucker hinzuzugeben und weiter zu hacken. Die Milch
in einer Kasserolle aufkochen, Mohn und Zucker einrühren, quellen und
abkühlen lassen.
 Zwei Drittel des Teigs dünn ausrollen und eine mit Butter eingefettete
Form oder ein mit Backpapier belegtes Backblech damit auskleiden. Mit
einer Gabel mehrmals den Teig einstechen. Erneut unter einem Tuch gehen
lassen, bis die übrigen Vorbereitungen erledigt sind.
 Für den Quarkbelag den Schichtkäse bereits am Vorabend in ein mit
Küchenpapier ausgelegtes Sieb füllen und im Kühlschrank abtropfen
lassen.
 Eiweiße steif schlagen. Eigelbe mit den Schneebesen des Handrührers
cremig schlagen, dabei den Zucker hinzufügen. Sobald sich dieser
aufgelöst hat, den Schichtkäse, Zitronenschale und -saft sowie die
Gewürze, schließlich auch die abgetropften Rosinen und Mandelstifte
einarbeiten. Zum Schluss den Eischnee unterheben. Quarkmasse auf dem
Hefeteig glatt verstreichen und darauf Kleckse von der Mohnmasse
verteilen.
 Den restlichen Hefeteig dünn ausrollen, am besten auf Backpapier.
Mithilfe dieses Backpapiers vorsichtig über die Quark-Mohn-Fläche
breiten. Das Papier abziehen und den Teig rundum mit dem Rand des
Bodens zusammendrücken.
 Zu guter Letzt Streusel herstellen: Dafür die Butter zimmerwarm werden
lassen und mit dem Mehl, Zucker und Vanillezucker vermischen.
Mit den Fingern zu Streuseln verkneten und auf der noch feuchten
Teigoberfläche gleichmäßig verteilen.
Den Hochzeitskuchen bei 180 Grad Celsius Heißluft (200 Grad Celsius
Ober- und Unterhitze) etwa 30 bis 35 Minuten backen.
In Tortenstücke (Springform) oder Quadrate (Blech) schneiden und
möglichst noch ein wenig warm servieren.
Getränk: Kaffee oder Likör.
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
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© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum