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Grünkohlcremesuppe mit Hähnchen-Graubrotspießen

===============REZKONV Format (B&S REZEPT-WEB 1.1)
 
     Titel: Grünkohlcremesuppe mit Hähnchen-Graubrotspießen
Kategorien: Geflügel, Grünkohl, Huhn, Suppe
     Menge: 2 Portionen
 
============================für die===================================
      2           Strünke Grünkohl (etwa 1 kg)
      1           dicke Zwiebel
                  Pflanzenöl
                  Majoran
                  Salz
                  Pfeffer
      1           Petersilienwurzel
      2           Mettwürste
    600       ml  Kalbs- oder Hühnerfond
    150    Gramm  Sahne
    100    Gramm  Crème fraîche
    150       ml  Milch
 
===========================für die====================================
    1/2           Graubrot (nicht zu frisch)
      1           Hähnchenbrustfilet
                  Holz- oder Metallspieße
                  Pflanzenöl
      1    Stück  Butter
      2           Rosmarinzweige
      2           Thymianzweige
 
===============================Que====================================
 
Grünkohlstrünke vom Hauptstrunk abknicken, die Blätter lösen, klein
hacken und waschen.
Zwiebel schälen und hacken. Öl in der Pfanne heiß werden lassen, die
Zwiebelstücke dazugeben und unter Rühren anbraten. Die Zwiebeln dürfen
leicht geröstet werden.
Anschließend den Grünkohl hinzugeben und mit Pfeffer und Salz
abschmecken. Zwiebeln und Kohl gemeinsam mit drei Zweigen Majoran
schmoren, bis der Grünkohl etwas zusammengefallen ist. Die
Petersilienwurzel schälen, in kleine Stücke schneiden und in den Topf
geben. Die Würstchen längs halbieren und auf den Kohl in den Topf
legen. Dann den Fond hineingeben und alles eine halbe Stunde köcheln
lassen.
Währenddessen die Spieße vorbereiten: Das Graubrot in Würfel und das
Hähnchenbrustfilet in Stücke schneiden und anschließend abwechselnd auf
die Spieße aufstecken.
Die Spieße werden so lange gebraten, bis diese von beiden Seiten schön
braun sind.
Wenn die Suppe eine halbe Stunde gekocht hat, mit dem Anbraten der
Spieße beginnen.
Pflanzenöl und einen Stich Butter in der Pfanne heiß werden lassen und
die Spieße hineinlegen. Jeweils zwei Rosmarin- und Thymianzweige
dazugeben. Aufpassen, dass die Butter nicht zu heiß wird und verbrennt.
Wenn die Spieße von unten braun sind, diese wenden.
Die Suppe vom Herd nehmen und die Würstchen herausholen. Dann Sahne und
Crème fraîche hinzugeben. Die Suppe mit dem Pürierstab oder im Mixer
pürieren und dann durch ein Sieb geben. Anschließend die Suppe
abschmecken, eventuell salzen und pfeffern.
Mit einem Pürierstab oder einem Milchschäumer die Milch schaumig
schlagen.
Jetzt die Suppe anrichten: In Suppentassen ein paar Kellen der
Grünkohlsuppe geben und einen Löffel Milchschaum hinzufügen. Den Spieß
auf einem Unterteller neben die Suppentasse legen und mit den krossen
Kräutern garnieren.
 Hinweise: Grünkohl: Je frischer der Kohl ist, desto mehr Vitamine und
Mineralien enthält er. Das Gemüse hat neben Petersilie den höchsten
Vitamin-C-Gehalt aller Gemüsesorten: 105 bis 120 Milligramm pro 100
Gramm direkt nach der Ernte. Jedoch enthält Grünkohl auch die
sogenannte Ascorbinsäure-Oxidase, die Vitamin C oxidiert und damit
zerstört. Dieser Prozess wird durch das Zerkleinern des Grünkohls stark
beschleunigt. Also Vorsicht bei bereits gehacktem Kohl.
Pro Person benötigen Sie einen großen Grünkohlwedel, 50 Prozent davon
sind Strunk und somit Abfall.
Das Gemüse enthält neben den Vitaminen weitere gesundheitsfördernde
Stoffe. Mittlerweile weiß man, dass nicht der Frost, sondern die Kälte,
dem Kohl gut tut. Starke Minusgrade schaden ihm sogar. Der Zuckeranteil
des Grünkohls erhöht sich durch die Kälte. Solange er auf dem Feld
steht, läuft die Fotosynthese weiter und so entsteht eine größere Menge
Traubenzucker. Sobald der Grünkohl klein geschnitten wurde, stoppt die
Fotosynthese. Der Zuckergehalt ändert sich folglich mit dem Einfrieren
nicht. Moderne Grünkohlsorten enthalten aber von vorneherein mehr
Zucker als früher, und so schmeckt das Gemüse heute schon zu Beginn der
Erntesaison.
 Biohähnchen Björn Freitag schwört auf Biohähnchen. Es ist zwar
wesentlich teurer als Geflügel aus konventioneller Massentierhaltung,
aber das lohnt sich. Nach einer Untersuchung des Landesamtes für
Verbraucherschutz NRW werden in den meisten Betrieben bis zu acht
verschiedene Antibiotika verabreicht. In Tiefkühlgeflügel hat das
Bundesamt für Risikoschutz antibiotikaresistente, krankmachende Keime
gefunden - Folgen von Antibiotikamast. Die Möglichkeiten, Bakterien zu
bekämpfen, schwinden. So bleibt dem verantwortungsbewussten Verbraucher
eigentlich nur eines übrig: lieber selten Fleisch kaufen, aber dann
Bioqualität.
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
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