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Fleischpfanzerl

===============REZKONV Format (B&S REZEPT-WEB 1.1)
 
     Titel: Fleischpfanzerl
Kategorien: Bayrisch, Fleisch, Frikadelle, Hack
     Menge: 4-6 Personen:
 
      2           Semmeln
    150       ml  Milch, ca., (evtl. mehr)
                  (je nach Alter der Semmeln)
    500    Gramm  gemischtes Hackfleisch
      1           dicke Zwiebel
      3           Knoblauchzehen
      2     Essl. Butter Petersilie
      1     Essl. Delikatesssenf
      1     Teel. Paprika (auch mit 
                  -- Rosenpaprika gemis
      1     Teel. Kümmel
      1     groß. Ei (oder 2 kleine)
                  Salz
                  Pfeffer
                  Semmelbrösel zum Wenden
                  Öl oder Butterschmalz zum 
                  -- Braten
 
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:Einleitung        : 
Das ist nun wirklich ein Klassiker, denn was ist eine Brotzeit im 
Biergarten ohne rechte Pflanzerl. Tatsächlich heißen die kleinen 
Fleischküchlein nicht, wie man oft hört, Pflanzerl - es leitet sich 
von dem Wort #Pfanne# ab, nicht von #Pflanze#. 
:Zubereitung       : 
Die Semmeln in kleine, möglichst gleichmäßige Würfel schneiden, in
einer Schüssel mit der warmen Milch tränken und einweichen. Wenn nötig,
im Anschluss ausdrücken und dann mit dem Hackfleisch mischen.
 Die Zwiebel fein würfeln und in der Butter weich dünsten, auch den
Knoblauch und die fein gehackte Petersilie hinzufügen. Zusammen mit
Senf, Paprika, Pfeffer, Salz und Kümmel sowie dem Ei zum Hackfleisch
geben. Jetzt alles kräftig mischen - am besten mit der Hand
durch-kneten. Anschließend die Masse kräftig abschmecken.
 Mit nassen Händen kleine Fleischküchlein (#Pfanzerl# genannt) formen.
Damit die Pfanzerl knusprig werden, müssen diese in Semmelbröseln
gewendet werden, sodass sie rundherum hauchdünn überzogen sind.
 Anschließend die Küchlein in einer beschichteten Pfanne in etwas Öl
oder Schmalz (oder einer Mischung aus beidem) anbraten, dann bei
milderer Hitze langsam gar ziehen lassen.
 Beilage: dazu gehören süßer Senf und Radi, den man quer zur
Längsrichtung in dünne Scheiben schneiden muss. Wichtig: nur bis zur
Hälfte beziehungsweise zu Zweidrittel einschneiden, sodass der Radi an
der Unterseite noch zusammenhängt. Dann den Radi drehen und diesmal
schräg zur Längsrichtung in schmale Scheiben zu maximal Zweidritteln
des Durchmessers schneiden. Im Idealfall bleibt der Radi
ziehharmonikaartig zusammen. Nun auseinanderziehen und ordentlich
salzen. Auf einem Teller liegend #zum Weinen# bringen - mit dem
Saftverlust geht auch ein Teil der Schärfe verloren.
 Getränk: Natürlich #zischt# zu diesem Gericht das rechte Bier.
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
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© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum