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Zwiebel-Kartoffel-Eintopf - La Touffaye

MMMMM----------MEAL-MASTER Format (B&S REZEPT-WEB 1.0)
 
     Title: Zwiebel-Kartoffel-Eintopf - La Touffaye
Categories: Suppe, Gemüse, Europa
     Yield: 4 Portionen
 
      1 kg Kartoffeln, nicht
           - festkochend
    500 g  Zwiebeln oder eine Mischung
           - aus Zwiebeln und
           - Schalotten
      4 tb Öl
      2 ts Salz
      2    Zweige Thymian oder Rosmarin
      2 sm Lorbeerblätter
           Knoblauch und Pfeffer nach
           - Geschmack
           Wasser
 
_Info_ Ein traditionelles Wintergericht aus Südbelgien: der
Zwiebel-Kartoffel-Eintopf  Im äußersten Süden von
Belgien, dort, wo das Land an Frankreich und Luxemburg grenzt, herrscht
ein besonderes Klima, das sogar den Weinanbau ermöglicht.
 La Gaume heißt diese Gegend, die wie ein Dreieck ins
französische Lothringen hineinragt. La Touffaye ist ein
Dialektwort aus dieser Region und bedeutet "Geschmortes". Es ist ein
sehr preiswertes Gericht und lässt sich leicht zubereiten,
erfordert aber gute Zutaten, Geschick und Geduld.
 Traditionell wird das Gericht nur mit Zwiebeln und Kartoffeln gemacht
und hat ein kräftiges und würziges Aroma. Beim Schmoren gart
das Kochgut langsam im Fett, in der Flüssigkeit und - sobald der
Topf geschlossen ist - auch noch im Dampf. Dass das Gemüse auf
diese Art weich und saftig wird, bestimmt den Geschmack des Eintopfs.
 Auch die Qualität des Würzgemüses spielt eine
große Rolle.
Zwiebeln und Schalotten müssen sich fest anfühlen, denn nur
dann sind sie auch saftig. Wenn sie zu trocken sind, gelingt das
Gericht nicht.
 Schalotten haben ein feineres, weniger scharfes, eher
süßliches und würzigeres Aroma als die meisten
Speisezwiebelsorten. Sie sollten nicht zu scharf angebraten werden,
weil sie dadurch bitter und schal werden.
 Kartoffelsorten, die sich für das Gericht eignen, werden in
Deutschland als "vorwiegend festkochend" bezeichnet. Das sind z. B.:
Agria, Arkula, Arnika, Atica, Berber, Christa, Desirée, Gloria,
Granola, Leyla, Liu, Marabel, Quarta, Rikea, Rosara, Satina, Secura,
Solara.
 _Zubereitung_ Die Zwiebeln und/oder Schalotten in größere
Stücke zerteilen. Die geschälten Kartoffeln in mundgerechte
Stücke schneiden.
 In einen Schmortopf (am besten einen gusseisernen) das Öl geben
und heiß werden lassen. Die Zwiebeln hinein geben und bei
mittlerer Temperatur unter ständigem Rühren weich werden
lassen. Aufpassen, dass sie nicht braun werden, sondern "blond" -
blondir sagt man auf Französisch. D. h. sie dürfen nur eine
ganz leichte Röstfärbung haben, die an Sherry erinnert. Die
Zwiebeln genau an diesen Punkt zu bringen, ist die eigentliche Kunst
bei diesem Gericht.
 Es kann gut 20 Minuten dauern, bis das Gemüse weich und
entsprechend gefärbt ist. Dann erst kommen die Kartoffeln hinzu.
Auch sie werden stetig gerührt und mit den Zwiebeln vermischt, bis
sie ein wenig dunkler geworden sind. Sie dürfen aber auf keinen
Fall braun werden oder ansetzen. Das dauert etwa 10 Minuten.
 Jetzt so viel kaltes Wasser aufgießen, dass die Kartoffeln knapp
bedeckt sind. Salz und die Gewürze hinzufügen, und alles im
geschlossenen Topf bei geringer Hitze etwa eine Stunde garen lassen,
bis ein sämiger Eintopf entsteht. 10 Minuten bevor das Gericht
fertig ist, kann man Würstchen dazu geben, damit diese warm
werden.
 La Touffaye wird traditionell entweder mit geräucherten
Würstchen oder mit gebratenen Eiern serviert, auf jeden Fall aber
mit einem grünen Salat.
:Stichworte     : Belgien, Eintopf, Europa, Gemüse, Kartoffel
:               : Suppe, Zwiebel
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
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Legende:
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