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Zuckermais

Frischer Zuckermais hat in Deutschland von Mitte Juli bis Ende Oktober/Anfang November Saison. Frische Zuckermaiskolben sind ein Genuß, ob Sie ihn roh knabbern oder auf die verschiedensten Arten garen und zubereiten.

Tipps für Einkauf und Küche Bei frischem Zuckermais müssen die Körner prall, glänzend und leuchtend gelb sein. Nur dann haben Sie ein zartes, saftiges und wunderbar süßes Gemüse, Für den optimalen Genuß ist ein schneller Verzehr empfehlenswert, da sich der in den Maiskörnern enthaltene Zucker nach der Ernte bei Temperaturen über 9 Grad rasch in Stärke umwandelt.

Und so schmeckt er am besten: Gekocht wird Zuckermais wie Spargel, in Wasser mit etwas Butter und einer Prise Zucker. Auch etwas Milch unterstützt das Aroma dieses Gemüses. Keinesfalls sollten Sie Salz ins Kochwasser geben, da hierdurch die Körner hart werden. Die Kochzeit richtet sich nach der Größe der Kolben und kann zwischen 10 und 15 Minuten betragen. Lassen sich die Körner mit der Gabel leicht vom Kolben ablösen, ist der Mais gar. Gesalzen wird immer nach dem Kochen, damit die Maiskörner schön zart bleiben. Etwas Butter auf dem heißen Kolben macht dieses Gemüse zu einem Hochgenuß.

Zum Kochen, Knabbern, Grillen und zum Salat Zuckermais harmoniert ausgezeichnet mit anderen Gemüsen wie Erbsen, Tomaten, Paprikaschoten, Bohnen, Karotten, Spargel und auch Champignons. Das feine Gemüse eignet sich für Salate, Suppen, Aufläufe oder sogar als Nachspeise. Idealgewürze für Zuckermais sind Curry, Chilipulver, schwarzer und weißer Pfeffer sowie Cayennepfeffer. Besonders delikat ist die Kombination von Zuckermais mit Kräutern wie Schnittlauch, Petersilie, Thymian, Basilikum oder Knoblauch.

So bleibt Zuckermais am längsten frisch: Im Gemüsefach des Kühlschranks läßt sich der Zuckermais für etwa 2 bis 3 Tage frischhalten.

Zuckermais in der Tiefkühltruhe: Will man auch außerhalb der Saison nicht auf den leckeren Zuckermais verzichten, so kann man guten Gewissens auf tiefgefrorenen Zuckermais zurückgreifen. Fürs Einfrieren legt man die Kolben knapp 5 Minuten in kochendes Wasser, läßt sie anschließend gut abtropfen und friert sie dann, verpackt in luftdicht verschlossenen Folienbeuteln, ein. In diesem Zustand ist das Gemüse etwa 8 Monate ohne Qualitätseinbußen haltbar. Tiefgefrorene Maiskörner sollte man dagegen schon nach 3 bis 4 Monaten aufbrauchen.

Zum Auftauen wird der Mais erneut ca. 10 Minuten ins kochende Wasser gegeben.

Wertvoller Zuckermais knackig frisch und süß Deutscher Zuckermais wird hauptsächlich in Nord- und Südbaden, in der fränkischen Schweiz, in Hessen, an der Bergstraße und in Niedersachsen angebaut. Zuckermais unterscheidet sich vom Futtermais dadurch, daß die Kohlenhydrate während des Reifeprozesses im Korn vorwiegend als Zucker und nicht als Stärke eingelagert werden, sowie durch eine wesentlich dünnere Fruchtschale um die Körner. Deshalb schmecken Zuckermaiskolben im Reifezustand süß und zart im Gegensatz zu den Kolben des Futtermais.

Schon 5000 Jahre vor Christus wurde im südlichen Mexiko Mais angebaut. Den beliebten Zuckermais gibt es jedoch erst seit Mitte des vorigen Jahrhunderts. Vermutlich entstand er aus Mutationen. In Deutschland kennt man den Zuckermais erst seit ca. 50 Jahren, nachdem es durch Kreuzungen gelang, Zuckermaissorten für unsere Klimazonen zu züchten, die eine ertragreiche Ernte bringen.

100 Gramm frischer Zuckermais enthalten 82 Kilokalorien =344 Kilojoule. Ferner stecken in 100 Gramm Zuckermais 3 Gramm Eiweiß und 16 Gramm Kohlenhydrate. Mehrere Zuckerarten, darunter relativ viel Saccharose geben ihm den frischsüßen Geschmack und den verhältnismäßig hohen Nährwert. Kalium (300 mg), Magnesium (48 mg), Phosphor (114 mg) sowie die Vitamine B, B2 und C machen Zuckermais zu einem gesunden Gemüse.

Stichworte: Grundlage, Mais, Zuckermais
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:Quelle : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)

© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum