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Zucchini, Infos und Tips

===============REZKONV Format (B&S REZEPT-WEB 1.1)
 
     Titel: Zucchini, Infos und Tips
Kategorien: Frisch, Gemüse, Information, P1, Zucchini
     Menge: 1 Keine Angabe
 
                  Zucchini
                  Zuchetti; schweiz.
                  Zucchetti; schweiz.
                  Courgette; franz.
                  Cucurbita pepo L.
                  Gurkenkürbis
                  Kürbchen
                  Cocozelle von Tripolis
 
===============================Que====================================
 
  Kleine Kürbisfrüchte mit dem Aussehen länglicher Gurken, gelb oder
grün, auch grün-weiss gestreift, sogar weiss. Bei uns am weitesten
verbreitet ist die dunkelgrüne Sorte. Die Zucchini gehören neben Chili
und Avocado zu den ältesten ursprünglich in Mexiko kultivierten
Pflanzen. Sie sollen dort bereits um 6000 v.Chr.
angebaut worden sein. Im 15. Jahrhundert haben Seefahrer Samen von
Zucchini nach Südeuropa gebracht.
  Geerntet werden sie - wie alle Sommerkürbisse - in zartem, unreifem
Zustand. Kleine, halbreife Zucchini schmecken am zartesten . Sie wiegen
dann zwischen 125 und 200 g und sind nicht länger als 15 bis 20 cm. Für
Hobbygärtner: keinesfalls warten, bis die Zucchini ausgewachsen sind,
Schwergewichte schmecken zwar intensiver, sind aber meiste auch
schwammig.
  Die weiche Zucchini-Schale sollte unbeschädigt und zart bis kräftig
grün oder gelb sein. Ein festes Fruchtfleisch lässt auf Frische
schliessen. Alte Zucchini sind schrumpelig, leicht bitter.
  Die Zucchini sind äusserst kalorienarm, reich an Mineralstoffen und
Vitaminen. Dank beachtlichem Kaliumanteil eignet sich die Frucht als
reizlose, harntreibende Kost bei Herz- und Nierenkrankheiten.
  Eine Delikatesse sind Zucchiniblüten: sie sollten taufrisch sein.
  Erntezeit: (Juli) August bis Oktober   Aufbewahren: bei 8 bis 12 °C
10 bis 14 Tage. Sie schmecken allerdings erntefrisch am besten.
  Vorbereiten: waschen, Stielansatz wegschneiden. Nur ältere, schon ein
wenig hartschalige Zucchini müssen geschält werden. Diese eventuell
auch halbieren und Kerne entfernen. Bei den Blüten den Stiel, den
haarigen Kelch und die Staubfäden entfernen, die Blüten mit einem
feuchten Küchentuch abreiben, keinesfalls ins Wasserlegen, dazu sind
die Blüten zu zart.
  Zubereiten: Roh, Dämpfen, Sieden im Dampf, Braten. Sie entfalten ihr
Aroma erst richtig beim Erhitzen.
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
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© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum