Übersicht: Rezeptsuche | Rezepte | Rezept-Links | Rezeptprogramm | Impressum
Kochfreunde » Suche » Einfache Suche » Zurück zu den Suchergebnissen

REZEPTANZEIGE

Brokkoli (Info)

MMMMM----------MEAL-MASTER Format (B&S REZEPT-WEB 1.0)
 
     Title: Brokkoli (Info)
Categories: Information, Gemüse
     Yield: 1 Text
 
      1    Info
 
Wie auch der verwandte Blumenkohl stammt der Brokkoli aus Kleinasien.
Schon die alten Römer brachten ihn nach Europa, züchteten ihn
weiter und ließen ihn zu einem wichtigen Bestandteil ihrer
Küche werden. Die Römer schätzten ihn sehr und
bereiteten die grünen Triebe in Weinsauce zu. Durch Katharina von
Medici gelangte der Brokkoli nach Frankreich und dann ins übrige
Europa.
Lange Zeit geriet das grüne Knospengemüse in Vergessenheit,
erst im 20. Jahrhundert wurde Brokkoli für die Küche wieder
entdeckt.
Sein Namen leitet sich ab aus dem Lateinischen "brachium" (Zweig) und
spielt auf seine baumähnlich verzweigten Blütenäste an.
 Gesundheit: Erstaunlich ist der hohe Kalziumgehalt: Eine Portion (200
g) Brokkoli liefert mehr von dem "Knochenstärker" als 150 g
Joghurt, nämlich rund 200 mg und ist damit eine ideale Vorbeugung
gegen Osteoporose. Auch Mineralien wie Magnesium und Kalium sind in
Brokkoli in großer Mengen vertreten. Der hohe Anteil an
Folsäure fördert in der Schwangerschaft die richtige
Entwicklung des Embryos und mindert Schwangerschaftsrisiken. Weitere
Pluspunkte sammeln die krebshemmende Stoffe im Brokkoli : Vor allem die
Substanz "Sulforaphan", die zu den Sekundären Pflanzenstoffen
gehört, steigert die Produktion von Entgiftungsenzymen und macht
kurzen Prozess mit möglichen Kanzerogenen.
 Einkauf: Kaufen Sie nur knackig grünen Brokkoli - gelbe, welke
Blätter und Röschen sind ein schlechtes Zeichen, da fehlt die
Frische ! Achten Sie auf frische Schnittstellen. Auch Exemplare, bei
denen sich die Blüten bereits geöffnet haben, sind nicht zu
empfehlen, denn in diesem Zustand schmeckt Brokkoli bitter und seine
Stiele werden auch nicht mehr richtig zart. Für Brokkoli
existieren keine EU-Qualitätsnormen und auch keine deutschen
Handelsklassen, er wird nach Gewicht verkauft. Nach Möglichkeit
sollten Sie immer frischen Brokkoli kaufen, denn die verpackten
Köpfe verderben viel schneller.
 Aufbewahrung: Brokkoli bleibt nur kurz frisch. Mit Folie umwickelt
hält er im Gemüsefach gerade einmal 2 bis 3 Tage, danach
werden seine Knospen schnell gelblich. Wie für vieles Obst und
Gemüse gilt auch hier: Auf keinen Fall neben Tomaten lagern, denn
sie fördern die Reifung und lassen den Brokkoli sofort verderben!
Geputzt und ca. 1-2 Minuten blanchiert, ist Brokkoli tiefgekühlt
etwa 9 bis 12 Monate haltbar.
 Vorbereitung: Brokkoli muss sehr gut gewaschen werden. Vermuten Sie
starke Verunreinigung, dann legen Sie ihn vor dem Kochen kurz in
Salzwasser, damit die Insekten entfernt werden. Eine Portion berechnet
man mit 200 Gramm. Vor der Zubereitung kürzen Sie den Strunk und
entfernen alle welken Blätter. Ist der Kopf sehr dick, wird er in
etwa gleich große Knospen zerlegt. Die harten Stiele schält
man vorsichtig bis zu den Kohlröschen und schneidet sie dann in
Scheiben oder Stücke. Dicke Stiele schneidet man vor dem Garen am
Ende kreuzweise ein. Zu beachten gilt: Blüten und Stiele haben
eine unterschiedliche Garzeit: die Knospen benötigen nur ca.
5 Minuten, die Stiele jedoch ca. 10 Minuten. Außerdem sollte
Brokkoli nicht dampfgaren, weil er dabei seine grüne Farbe
verliert.
 Zubereitung: Brokkoli eignet sich toll als Salat, zum Beispiel mit
Tomaten in einer Vinaigrette. Dabei schmeckt er besser, wenn Sie die
Essig-Öl-Mischung über den lauwarmen Brokkoli gießen,
damit er besser durchzieht. Brokkoli sollte nicht zu stark gewürzt
werden; ein Hauch von Muskat passt immer gut. Ganz typisch für die
italienische Zubereitung ist das Kochen des blanchierten Brokkolis in
Olivenöl mit herbem Weißwein und viel Knoblauch. Auch
Zitronensaft und Käse sind immer ein geschmacklicher Gewinn bei
der Zubereitung.
 Tipp: Wenn Sie Brokkoli roh essen wollen, damit die wertvollen
Inhaltsstoffe durch die Kochhitze nicht zerstört werden, dann
verwenden Sie nur die äußeren Röschen. Denn im Strunk
und in den harten Teilen befinden sich blähende Stoffe und die
können roh gegessen, Darmbeschwerden verursachen. Oder sie tauchen
die Röschen auf einer Schaumkelle für eine Minute ins
sprudelnde Kochwasser.
 Rezepte: Brokkoli-Blumenkohl-Terrine Brokkoli-Champignon-Törtchen
Brokkoli-Tomaten-Salat
:Stichworte     : Brokkoli, Gemüse, Info, Information
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
MMMMM

© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum