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Wegweiser durch den "Zuckerdschungel"

===============REZKONV Format (B&S REZEPT-WEB 1.1)
 
     Titel: Wegweiser durch den "Zuckerdschungel"
Kategorien: Aufbau, Information, Zucker
     Menge: 1 Info
 
======================Info über div===================================
                  Zucker und Süßstoff
 
=============================Erfass===================================
                  Renate Schnapka am 18.10.97
 
 
Isolierte Zucker  sind "leere Kalorien", da sie kaum Mineralstoffe und
keine Vitamine liefern.
 Im Haushaltszucker (Saccharose) sind Traubenzucker (Glucose) und
Fruchtzucker (Fructose) miteinander verbunden. Im flüssigen
Invertzucker (in Getränken, Süsswaren, Kunsthonig etc.) ist die
Verknüpfung zwischen den beiden Bausteinen gespalten.
 Der Traubenzucker, auch Dextrose genannt, geht am schnellsten ins Blut
über. Dort wird seine Konzentration durch Insulin und andere Hormone
reguliert. Anders beim Ruchzucker. Er wird insulinunabhängig verwertet
Milchzucker (Lactose), Bestandteil von Säuglingsfertigkost und
Diätprodukten, wird langsam resorbiert. Schon ein Esslöffel pro Tag
wirkt abführend.
 Der Braune Zucker ist eine "Vorstufe" des weißen Zuckers mit einem
etwas höheren Mineralstoffanteil.
 Stark konzentrierte Zucker  sind im Gegensatz zu den isolierten
Zuckern nicht von allen anderen Inhaltsstoffen gereinigt, sollten aber
dennoch sparsam verwendet werden.
Zuckerrübensirup enthält viele Mineralstoffe.
 Melasse, die aus Zuckerrohr gewonnen wird, zeichnet sich durch einen
besonders hohen Eisengehalt aus. Inzwischen ist auch getrockneter
Zuckerrohrsaft erhältlich, der reich an Vitaminen und Mineralstoffen
sein soll. Malzzucker und Malzextrakt hauptsächlich aus Gerste
hergestellt, liefern viel Vitamin B1.
 Wertvoll an dem aromatischen Ahornsirup: Kalium, Calcium und Niacin,
ein Vitamin des B-Komplexes.
 Beim Apfel- und Birnendicksaft werden die Vitamine beim Herstellungs-
prozess weitgehend zerstört, die Mineralstoffe bleiben erhalten.
 Im Honig ist der Mineralstoff- und Vitaminanteil verhältnismäßig
niedrig.
Bedeutend dagegen sind die hitzeempfindlichen Stoffe: organische Säuren
und aktive Enzyme.
 Zuckeraustausstoffe  liefern fast genauso viel Energie wie Zucker. Ihr
Vorteil für Diabetiker: Sie werden insulinunabhängig verwertet. Bei
übermäßigem Verzehr wirken sie abführend. Zu ihnen zählen Sorbit,
Mannit und Xylit.
 Süßstoffe  eignen sich nicht, um von hohem Zuckerkonsum wegzukommen.
Der Verdacht, dass Cyclamat (in Ilgonetten, Assugrin feinsüss u. a.)
und Saccharin (in Ilgon, Sachillen, Süssin u. a.) Blasenkrebs
hervorrufen kann, hat sich nicht bestätigt. Trotzdem setzt die
Weltgesundheitsorganisation (Who) ein Limit: pro Tag 12 Cyclamat-, 11
Saccharin oder 21 Mischtormtableften.
 Aspartame (Naturasweet), ein süss schmeckendes Eiweiß-Fragment, eignet
sich nicht zum Kochen und Backen. Die Who hält pro Tag 40 Milligramm je
Kilogramm Körpergewicht für ungefährlich. Personen mit der
Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie sollen diesen Süßstoff nicht
verwenden.
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
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