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Staudensellerie Info + einige Rezeptvorschläge

1 Info

Zutaten

  • Info über Staudensellerie (Apium graveolens var.dulce

Der unserem Sellerie verwandte Bleich-, Stauden- oder Stangensellerie stammt aus mittelmeerischen Ländern, wird aber heute überall in Gemüsegegenden angebaut. Er unterscheidet sich vom Knollensellerie durch seine hellgrün-weißen, knackfrischen Stangen, die in ein kleines, helles Blattgekräusel enden. Man isst die ganze Pflanze, die viele Gehaltswerte, auch Vitamine enthält, in der Hauptsache aber ein Feinschmeckergenuss ist.

Bleichsellerie wird den ganzen Winter über importiert und ist vielseitig verwendbar.

Staudensellerie roh: Man bietet die sauber gewaschenen Stangen in hohen Bechern oder Gläsern als Cocktailbissen, zum Knabbern, als Begleitung zu kalten Platten, zu Käse, zu Fischdelikatessen, Zur Rohkost und als Vorspeise an.

Gefüllter Staudensellerie: Zarte Selleriestangen mit Blattansatz werden etwas auseinandergedrückt und mit einer pikanten Käsecreme aus Gorgonzola, Quark, Kräutern, Gewürzen und Kornbranntwein vollgespritzt. Man kann auch Meerrettich- Apfel-Rahm oder gewürztes Tomatenmark oder ein Gemisch aus Butterkäse, gemahlenen Walnüssen und Kräutern einfüllen oder einfach eine oder mehrere pikante, dicke Saucen (Dips) oder Remoulade zum Eintauchen der mit der Hand gegessenen Stangen bieten.

Gedämpfter Staudensellerie: Entweder nimmt man die einzelnen Stangen ab oder verwendet die ganze Staude.

Man gibt sie zu einer in Butter angeschmorten, gehackten Zwiebel und etwas Knoblauch, würzt mit Salz + Pfeffer, Zitronensaft und wenig Fleischextrakt oder Kikoman (? R.S.) und schmort den einigemale gewendeten Sellerie zart gar.

Staudensellerie in Tomatensauce: Der wie vorher beschriebene, gedämpfte Sellerie wird mit geschälten, grobgewürfelten Tomaten gargeschmort. Man würzt mit Oregano, Zitronensaft, wenig Zucker und Pfeffer.

Mischgemüse: Auch Eintöpfe gewinnen sehr durch Zugabe des sehr aromatischen Bleichselleries. Man kann jede Gemüse- wie Fleischsorte damit verkochen.

Überbackener Staudensellerie: Bleichsellerie wird in Stangen zerlegt und in Butter kurz angedämpft. Man gibt ihn in eine gebutterte, feuerfeste Form, bedeckt ihn mit Schinken- oder Speckwürfeln und gießt ein Gemisch aus 2-3 Eiern, 1/2 Tasse dicken Rahm, Salz, Muskat, Pfeffer, Petersilie und etwas Zitronensaft darüber, streut geriebenen Käse darauf und bäckt ihn goldgelb. Man kann die vorgedämpften Stangen auch mit einer fetten Schinkenscheibe einhüllen, dick mit Parmesan überstreuen und rasch überbacken.

Curryreis mit Sellerie: Unter eine Schüssel Reis gibt man 1 Eßlöffel kurz in Butter zart angeschmorten Curry und beliebig viel kleingeschnittenen, vorgedämpften Sellerie. Man schmeckt sehr pikant mit Salz, Pfeffer, etwas Zitrone, Suppenwürze und Petersilie ab.

Ungarischer Staudensellerie: Gleichviel Zwiebel, rote Paprikaschoten und Bleichsellerie schmort man in Schweinefett an, gibt etwas Knoblauch, Salz, Pfeffer, Paprika und zuletzt sauren Rahm dazu und streut über das rasante Gemüse Schnittlauch.

Stichworte: Aufbau, Gemüse, Information, Sellerie

:Quelle : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)

© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum