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Bohnen

MMMMM----------MEAL-MASTER Format (B&S REZEPT-WEB 1.0)
 
     Title: Bohnen
Categories: Grundlagen, Informationen
     Yield: 1 Keine Angabe
 
  Entdecken Sie ein vielseitiges Gemüse  
Prinzeßböhnchen sind die feinsten und zartesten unter den
grünen Bohnen, sie sind auch die teuersten und machen leider auch
die meiste Arbeit. Aber dafür schmecken sie am allerbesten: zarte,
stricknadelfeine Bohnen sind einfach eine wahre Delikatesse.
  Achten Sie beim Einkauf darauf, daß die Bohnen noch straff und
fest sind, sich knackig anfühlen, dann sind sie garantiert frisch.
Sie dürfen sich nicht biegen lassen, sondern müssen mit einem
deutlich hörbaren Knacks brechen. Der Gärtner unterscheidet
zwischen Stangen- und Buschbohnen. Feinschmecker behaupten,
Stangenbohnen seien die feinere Variante - aber ganz bestimmt ist ein
Unterschied bei einer Blindprobe garantiert nicht herauszufinden
entscheidender für den Geschmack ist vielmehr die Sorte und, noch
wichtiger, die Frische!   Wer zählt die Sorten?   Es gibt eine
ganze Menge unterschiedlichster Bohnensorten.
Zunächst unterscheiden sie sich   in der Form: flache, breite
Bohnen, auch Prunk- oder Schwertbohnen, Schnibbel- oder Schnittbohnen
genannt - letzteres, weil die bis zu zwei Zentimeter breiten Bohnen mit
einem Messer oder einem speziellen Gerät in Streifen geschnitten,
geschnibbelt werden, im Gegensatz zu den Brechbohnen, das sind die
schlanken Sorten, die man in Stücke bricht, um sie zu zerkleinern.
  Die feinen Prinzeßbohnen läßt man übrigens
unzerkleinert, sie sind schließlich nur gut fingerlang und
stricknadeldick.
  Augenfälliger Unterschied ist oft auch die Bohnenfarbe: es gibt
nicht nur grüne Bohnen, sondern auch hellgelbe, sogenannte Wachs-
oder Butterbohnen. Oder dunkellila gefärbte, sogenannte blaue
Bohnen leider verlieren sie ihre auffällige Farbe beim Kochen und
sind dann nur noch grün, wie ganz normale grüne Bohnen auch.
  Das gleiche gilt für Prinzeßbohnen, die mit dunklen
Flecken übersäht sind nach dem Kochen sind sie durch und
durch grün.
  Und noch eins: Erziehen Sie Ihren Händler! Wenn er immer nur
fingerdicke Bohnen anbietet, bitten Sie ihn, mal nach den dünnen,
zarten Böhnchen Ausschau zu halten. Nur wenn beim Gärtner
nachgefragt wird, wird er die Bohnen entsprechend früher ernten.
Denn alle Bohnen waren ursprünglich mal zart und fein, und nur,
weil man sie nicht rechtzeitig gepflückt hat, wurden sie dick,
groß und oftmals auch holzig. Und dann sind Bohnen ja wirklich
kein Vergnügen mehr!   Die grundlegenden Handgriffe   In jedem
Fall werden Bohnen zunächst geputzt: dafür schneidet man den
Stielansatz sowie die Spitze ab. Moderne Sorten brauchen nicht mehr wie
früher gefädelt werden, diesen zähen Faden, der die
Bohnennaht verschloß und den Genuß stark
beeinträchtigte, wenn man ihn beließ, ihn hat man heute
weggezüchtet. Man findet ihn höchstens noch manchmal bei
Sorten, die aus der Türkei oder einem anderen südlichen Land
importiert worden sind.
:Stichworte     : Bohne, Grundlage
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
MMMMM

© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum