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Schweinebraten auf Wildbretart

===============REZKONV Format (B&S REZEPT-WEB 1.1)
 
     Titel: Schweinebraten auf Wildbretart
Kategorien: Fleisch, Polen, Schwein
     Menge: 1 Rezept
 
  1 1/2     Kilo  Mageres Schweinefleisch
      2           Zwiebeln in Scheiben 
                  -- geschnitten
 
==============================Mari====================================
    125       ml  Weißwein
      1     groß. Zitrone
     20           Getrocknete Wacholderbeeren 
                  -- leicht zerdrückt
     10           Pfefferkörnern
     10           Pimentkörnern
      2           Gewürznelken
      1           Lorbeerblatt
 
=============================Zum B====================================
     60    Gramm  Schmalz
      1     groß. Zwiebel in Scheiben 
                  -- geschnitten
      1     Teel. Mehl
      1     Essl. Hagebuttenmarmelade
    375       ml  Brühe
 
===============================Que====================================
 
Wenn Wildbret fehlt...
 Wildbret ist heute schon selten und wird gewiss immer seltener und
auch teurer. Es gibt jedoch, und zwar schon recht lange, ein Mittel,
nicht vom Wild stammendem Fleisch ein Aroma zu geben, das dem
Wildfleisch täuschend ähnlich ist. Erreicht wird das durch eine
entsprechende Zusammenstellung von Marinaden und Gewürzen, unter denen
getrocknete Wacholderbeeren eine Hauptrolle spielen.
 Nachstehend ein Rezept mit dem so geschätzten Geschmack und Aroma von
Wildbret: Schweinebraten auf Wildbretart  Sorgfältig und genau nach
Vorschrift zubereiteter Schweinebraten kann Wildschweinbraten täuschend
nachahmen, ja er kann sogar besser, weil mürber und saftiger als jener.
 Schweinefleisch in einem Steinguttopf mit in Scheiben geschnittenen
Zwiebeln belegen, dann mit kochendheißer Marinade übergießen. Das
Fleisch muss 4 Tage lang an einem kühlen Ort in der Marinade liegen.
Da das Fleisch in sehr wenig Flüssigkeit liegt, muss es zweimal am Tage
gewendet werden.
 Ist das Fleisch genügend lange gebeizt, mit Salz einreiben und so an
einem kühlen Ort eine Stunde lang stehen lassen. Danach in stark
erhitztem Schmalz bräunen und dann in die Backröhre stellen, wo es bei
mittlerer Hitze weiterbrät. Dabei von Zeit zu Zeit mit dem eigenen
Bratensaft beschöpfen.
 Nach halbstündigem Braten in Scheiben geschnittene Zwiebel hinzufügen.
Ist das Fleisch weich, die Sauce im Schmortopf mit Mehl bestäuben und
Marinade nachfüllen, die vorher durch ein Sieb gegossen wurde. Etwas
später gibt man Hagebuttenmarmelade (sie ist am "stilechtesten", aber
an ihrer Stelle kann auch Pflaumenmus oder notfalls Kirschmarmelade
verwendet werden) und Brühe hinzu. Die Sauce soll noch 10 Minuten lang
leise vor sich hin kochen. Dann ist der Braten fertig. Das Fleisch wird
in Scheiben geschnitten und mit der Sauce übergossen.
 Zu einem solchen Schweinebraten schmecken Buchweizengrütze und
"klassisches" polnisches Roterübengemüse, das mit Sahne angemacht
werden kann, am besten.
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
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© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum