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Blumenkohl

===============REZKONV Format (B&S REZEPT-WEB 1.1)
 
     Titel: Blumenkohl
Kategorien: Blumenkohl, Information, Juli, Kohl
     Menge: 1 Keine Angabe
 
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In aller Welt seit mehr als 1000 Jahren geschätzt, hat Blumenkohl viele
Namen: Karfiol, Käsekohl, Italienischer Kohl, Blütenkohl, Traubenkohl,
Brüsseler Kohl, von seinen asiatischen Bezeichnungen ganz abgesehen,
denn er ist in der asiatischen und arabischer Küche ebenso zu Hause wie
in der europäischen und amerikanischen. Mit seinem dezenten Kohlaroma
schmeckt er in vielen Zubereitungsarten: gekocht, gedünstet, geschmort,
gebraten, fritiert, überbacken.
 Pflanze: Botanisch gesehen ist Blumenkohl ein interessantes Gebilde.
Seine Blume (Rose, Traube) entsteht aus Stauchung und Umformung der
Hauptachse des Blütenstandes zu einer halbkugeligen geschlossenen
Masse. Der Kopf ist der noch nicht voll entwickelte Blütenstand,
vorerst ohne Knospenanlagen. In diesem optimalen Stadium verharrt die
Pflanze nur wenige Tage, dann strecken sich die Blütenästchen, treten
als kleine Buckel hervor, der Kopf wird "grießig" und lockerer, es
werden Blütenknospen angelegt, als Ware wird der Kopf "minderwertig".
 Anbau: Kultiviert wird Blumenkohl weltweit auf ca. 320 000 Hektar,
Indien ist mit ca. 80 000 Hektar der größte Produzent. In Europa stehen
Frankreich, England und Italien an der Spitze. An der Kanalküste und in
italienischen Küstenbereichen, wo ein kräftiger Wind am Morgen den Tau
wegbläst, der Stockflecken auf den Köpfen verursacht, findet vor allem
Winterblumenkohl ideale Lebensbedingungen.
 Ernte: Da die Köpfe nur kurze Zeit ihre ebene Wölbung besitzen, müssen
während der Haupterntezeit täglich die Bestände kontrolliert und reife
Exemplare herausgenommen werden. Sie sollen nicht nur fest und
geschlossen, sondern auch möglichst weiß sein, obwohl sie ursprünglich
eher eine Elfenbeinfarbe haben. Um reines Weiß zu erhalten, knicken die
Erzeuger auf dem Feld die inneren Hüllenblätter über den Kopf oder
binden sie oben zusammen. So wird die Blume gegen Licht und Verfärbung
abgeschirmt. Bei neueren Sorten sind die Herzblätter von Natur aus nach
innen gedreht, so daß der Kopf von selbst gedeckt wird und sich die
aufwendige Handarbeit erübrigt. Übrigens bedeutet Verfärbung keinerlei
Qualitätsverlust.
 Verkauf: Hiesige Ware ist von Ende Mai bis Ende Oktober am Markt. 60
Prozent des deutschen Konsums werden aus Importen gedeckt, so daß
dieses Gemüse praktisch das ganze Jahr über verfügbar ist. Typisch für
Blumenkohl sind erhebliche witterungsbedingte Schwankungen der
Erntemengen (weiße Wochen) und der Preise.
 Inhalt: Wie alle Kohlsorten hat Blumenkohl reichlich Vitamine und
Mineralien, aber sehr wenige Kalorien. Gilt auch als leicht verdaulich,
ist deshalb fester Bestandteil der Diät- und Krankenkost.
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
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© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum