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Schlutzkrapfen (*) (Südtirol)

===============REZKONV Format (B&S REZEPT-WEB 1.1)
 
     Titel: Schlutzkrapfen (*) (Südtirol)
Kategorien: Spinat, Vorspeise, Warm
     Menge: 4 Portionen
 
============================FUER DE===================================
    250    Gramm  Roggenmehl
    250    Gramm  Weizenmehl
      2           Eier
      3     Essl. Öl
                  Salz
                  lauwarmes Wasser
 
==========================FUER DIE ===================================
    750    Gramm  Blattspinat
      1           Zwiebel
      1           Knoblauchzehe
                  Butter
                  Mehl
                  Milch
                  Muskat
                  Salz
                  Käse; gerieben
                  Butter; zum Servieren
 
=================================RE===================================
                  Oswald Wurzer, Sterzing  
                  -- Veröff. Slowfood
                  Umgew. von Rene Gagnaux
 
===============================Que====================================
 
(*) Die Schlutzkrapfen oder Schlutzer, wie sie auch oft genannt werden,
erinnern in ihrer Zubereitung stark an italienische Ravioli.
 Oswald Wurzer: Ich häufe das Mehl auf eine Arbeitsfläche, forme in der
Mitte eine kraterförmige Vertiefung und gebe die Eier hinein.
Ich verknete beides langsam unter der Zugabe von Salz, Öl und Wasser zu
einem geschmeidigen Teig, den ich beiseite stelle und etwas ruhen
lasse.
 In der Zwischenzeit kann ich die Füllung zubereiten. Dazu wasche und
verlese ich den Spinat, gebe ihn nur mit dem Wasser, das vom Waschen
noch an den Blättern haftet, in einen Topf und lasse ihn
zusammenfallen. Wenn er gar ist, hacke ich ihn mit dem Pürierstab fein.
Ich hacke die Zwiebel und den Knoblauch klein und glase sie in einer
Pfanne mit etwas Butter an.
 Dann mache ich eine Mehlschwitze, d.h. ich stäube ein wenig Mehl über
die Butter, den Knoblauch und die Zwiebel, rühre kräftig um, damit sich
das Mehl nicht anlegt, und gieße schließlich etwas Milch an und mische
das Ganze dann unter den Spinat. Ich schmecke die Füllung mit Salz,
Pfeffer und geriebener Muskatnuss ab.
 Nun rolle ich den Teig möglichst dünn aus und steche mit einem
Wasserglas kreisrunde Blätter aus. Mit einem Teelöffel steche ich
kleine Portionen von der Füllmasse ab und setze sie auf die
Teigblätter. Dann klappe ich die Blätter zusammen und drücke sie an den
Rändern gut fest, sodass kleine Teigtäschchen entstehen.
Diese koche ich knapp zehn Minuten in Salzwasser gar und hebe sie
anschließend mit der Schaumkelle heraus (nicht wie Nudeln abgießen,
denn dann können die Schlutzer kaputtgehen). Das Wasser sollte auch
nicht zu wild sprudeln, damit die Täschchen nicht platzen und die
Füllung austritt.
 Ich serviere sie mit geriebenem Käse und zerlassener Butter.
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
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© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum