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Saure Gurken nach Spreewald-Art

===============REZKONV Format (B&S REZEPT-WEB 1.1)
 
     Titel: Saure Gurken nach Spreewald-Art
Kategorien: Aufbau, Eingelegt, Gurke
     Menge: 1 Rezept
 
      3     Kilo  Nostrano-Gurken
      4     Essl. Salz
      1    klein. Meerrettich
      6           Frische Dillzweige
      1     Teel. Getrockneten Estragon
    300    Gramm  Geschälte Perlzwiebeln
      3     Essl. Pfefferkörner
      4           Lorbeerblätter
   1000       ml  Weinessig
    500       ml  Wasser
      1     Essl. Zucker
 
=============================Allen====================================
                  Weinblätter
 
===============================Que====================================
 
Saure-Gurken-Zeit  Meerrettich verleiht den Spreewaldgurken ihren
pikanten Geschmack.
Diese ostdeutsche Spezialität lässt sich mühelos selber herstellen.
 Die Spreewaldgurken: Diese Spezialität kommt aus der gleichnamigen
Gegend südöstlich von Berlin. Dieser Landstrich ist durchzogen von
vielen schmalen Wasserläufen, der Boden fruchtbar. Seit Jahrhunderten
werden hier Gurken angebaut. Noch heute hütet jede Familie ihr
Geheimrezept für Spreewaldgurken. Deutsche Auswanderer machten sie in
aller Welt bekannt, und seit etwa 100 Jahren werden sie auch
industriell hergestellt. Wer Lust und Zeit hat, kann selber welche
einlegen. Am besten eignen sich dicke, kurze Nostranogurken;
Salatgurken sind zu wässrig. Eine weitere Zutat, die diesem
Leckerbissen den typischen Geschmack verleiht, ist der Meerrettich.
 Zubereitung  Die Gurken waschen, abtrocknen und ungeschält in einen
hohen Steinguttopf legen. mit Salz bestreuen und über Nacht zugedeckt
stehen lassen.
 Am nächsten Tag die Gurken aus dem Topf nehmen und abtrocknen. Den
Meerrettich in feine Scheiben schneiden. Die Gurken abwechselnd mit dem
Meerrettich, den Zwiebelchen, dem feingehackten Dill, Estragon und den
anderen Gewürzen in den Topf schichten. Essig und Wasser aufkochen und
darüber gießen. Den Topf abdecken und kühl stellen.
Nach zehn Tagen den Sud vorsichtig aus dem Topf abgießen, erneut
aufkochen und wieder dazuschütten.
 Zehn Tage später denselben Vorgang wiederholen. Nach zwanzig Tagen den
Topf mit Zellophanfolie verschließen und gekühlt aufbewahren.
 Die Spreewaldgurken schmecken besonders gut im Wurstsalat, geschmort
als Gemüsebeilage oder einfach so aus der Hand.
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
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