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Blätterteigtaschen mit pikanter Käse-Füllung

===============REZKONV Format (B&S REZEPT-WEB 1.1)
 
     Titel: Blätterteigtaschen mit pikanter Käse-Füllung
Kategorien: Backen, Käse, Pikant, Spinat
     Menge: 4 Servings
 
    450    Gramm  Tiefgefrorener Blätterteig
    500    Gramm  Blattspinat
      1           Zwiebel
      1           Knoblauchzehe
     20    Gramm  Butter
                  Salz
                  Pfeffer
    1/2           Unbehandelte Zitrone  
                  -- abgeriebene Schale
      2     Essl. Korinthen
      2     Essl. Pinienkerne
    100    Gramm  Weißlacker; Bierkäse
      1           Ei; getrennt
 
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                  Was gibt#s denn heut?  
                  -- 23.05.2005
                  Vermittelt von R.Gagnaux
 
 
Blätterteigscheiben ausbreiten und ca. zehn Minuten auftauen lassen.
Spinat gründlich waschen und putzen.
 Zwiebel und Knoblauch würfeln. In der Butter glasig dünsten. Spinat
tropfnass zugeben und im geschlossenen Topf zwei bis drei Minuten
dünsten. Mit Salz, Pfeffer und abgeriebener Zitronenschale würzen.
Auf einem Sieb gut abtropfen lassen.
 Pinienkerne und Spinat grob hacken. Mit den Korinthen mischen.
Weißlacker in fingerdicke Stifte schneiden.
 Blätterteigscheiben quer halbieren. Die Hälfte der halbierte Scheiben
etwas ausrollen. Auf die unausgerollten Scheiben in die Mitte ein Stück
Weißlacker geben und ca. 1 Esslöffel Spinatfüllung daraufgeben. Die
Ränder mit Eiweiß bestreichen. Die ausgerollten Blätterteigscheiben
daraufgeben und die Ränder gut zusammendrücken. Mit einem Teigrädchen
begradigen. Auf ein mit Wasser abgespültes Backblech setzen. Den Teig
mit verquirltem Eigelb bestreichen und mit einer Gabel einstechen. Im
Backofen bei 200°C (Umluft: 180oC, Gas: Stufe 3) fünfzehn bis zwanzig
Minuten backen.
 Weißlacker; Bierkäse (www.food-from-bavaria.de): Käse mit weißlicher,
lackartiger Schmiere. Er hat die Form eines Würfels mit einer
Kantenlänge von 12,5 cm. Er wiegt circa 1,7 kg oder als abgepackte
kleine Würfel 60 g. Die Farbe der Oberfläche ist weiß-gelb, bedeckt mit
einer dünnflüssigen, lackartigen Schmiere, ohne eigentliche
Rindenbildung. Die innere Farbe ist hell, weißlich.
Der Käse ist halbfest, speckig, aber nicht klebrig. Er reift
gleichmäßig durch die ganze Masse mit einigen wenigen Bruchlöchern.
Sein Geschmack ist sehr pikant und leicht scharf. Der Fettgehalt
beträgt 45 % in der Trockenmasse. Der Gehalt an Trockenmasse liegt bei
49 % und der Salzgehalt bei 5 %.
 Verzehr: Wie der zweite Name 'Bierkäse' sagt, wird der Käse gerne zu
einer kräftigen Brotzeit mit Bier verzehrt.
 Verbreitung: Bayern  Geschichte: Nach O. Schnetzer wurde der Käse
früher im Allgäu auch als Weißschmierer bezeichnet und in flacher Form
hergestellt. Die Würfelform soll sich erst allmählich entwickelt haben.
Da die Münchner Bevölkerung einen schärferen Käse wünschte, soll der
Weißlacker erstmals gegen 1870 von den Gebrüdern Kramer in Wertach im
Oberallgäu hergestellt worden sein.
 Herstellung: Die Kesselmilch (Kuhmilch) wird kurzzeiterhitzt
(pasteurisiert) und zum Einlaben wieder auf 28 bis 32oC abgekühlt.
Nach etwa 80 Minuten wird der Bruch etwa walnussgroß geschnitten, wobei
die Bruchbehandlung langsam und vorsichtig erfolgt. Vom Einlaben bis
zum Ausschöpfen dauert es 2 bis 3 Stunden, dann wird auf Spanntischen
ausgeschöpft. Nach dreimaligem Wenden werden die Käse für 2 Tage in ein
18 bis 20 % iges Salzbad gelegt (Temperatur 12 bis 15 oC). Danach
kommen sie in den Reifungsraum, wo sie 3 bis 4 Wochen geschmiert
werden. Am Anfang schmiert man zweimal, später einmal. Der Käse wird
dabei immer wieder mit Salz bestreut. Die Reifung erfolgt 9 Monate in
einem Kaltlager bei 7 bis 8oC mit einer Feuchte von nicht über 95 %.
Produzenten/Mengen: Es gibt nur einen Hersteller im Allgäu, der etwa 80
bis 100 Tonnen produziert.
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
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