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Rinderbraten mit Semmelknödeln

4 Portionen

RINDERBRATEN

  • 1 groß. Zwiebel
  • 2 mittl. Karotten
  • 150 g Kürbis
  • 0.8-1 kg Rinderbraten (Unterschale, Bugschaufelstück)
  • 5 EL Geschmacksneutrales Pflanzenöl
  • Salz, Pfeffer

SEMMELKNÖDEL

  • 4 Semmeln (1-2 Tage alt)
  • 1 Prise Salz
  • 375 ml Vollmilch
  • 4 Eier
  • 1 klein. Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • 1/2 Bd. Krause Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • Evtl. Semmelmehl, Weizenmehl oder Grieß

Ein geradezu klassisches deutsches Sonntagsessen. Ungewöhnlich ist sicher der Kürbis, der diesem Gericht seinen besonderen Geschmack gibt. Zwiebeln, Karotten und Kürbis binden die Sauce.

Die Zwiebel abziehen, die Karotte schälen. Beides fein hacken. Das Kürbisfleisch in grobe Würfel schneiden. Den Rinderbraten kurz waschen, sorgfältig trocken tupfen und in einem großen, schweren Bratentopf in dem sehr heißen Öl von allen Seiten kräftig anbraten.

Der Topf sollte etwas grösser als der Braten sein. Das angebratene Fleisch herausnehmen, das Fett abgießen. Geben Sie den Braten zurück in den Topf. 250 ml kochendes Wasser, Zwiebel, Karotten, Kürbis, wenig Salz und etwas grob gemahlenen bzw. zerstoßenen Pfeffer zugeben. Abgedeckt im vorgeheizten Ofen bei 180° C (Umluft 160° C) etwa 2 Stunden schmoren lassen. Den Braten jeweils nach 20-25 Min.

wenden. Wenn zuviel Flüssigkeit verdunstet, etwas kochendes Wasser zugeben. Den Braten herausnehmen, in Alufolie wickeln, warm stellen.

Die Sauce durch ein Sieb passieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Durch die Gemüse wird die Sauce gebunden. Mit den Semmelknödeln und dem in Scheiben geschnittenen Rindfleisch servieren. Während der Rinderbraten im Ofen ist, können Sie die Knödeln zubereiten.

Die altbackenen Semmeln in dünne Scheiben schneiden, salzen und mit lauwarmer Milch übergießen. 30 Min. stehen lassen. Die Zwiebel abziehen, fein hacken und in der Butter auf kleiner Flamme glasig schwitzen. Petersilie waschen, ebenfalls fein hacken und kurz zu den Zwiebeln in die Butter geben. Abkühlen lassen. Die Eier kurz verrühren. Eingeweichte Semmeln, Zwiebeln, Petersilie und Eier mit etwas Salz und Pfeffer vorsichtig vermischen. Nicht zu lange mischen, damit der Semmelteig nicht schmiert. Mit nassen Händen einen Probeknödel formen. Er sollte etwa die Grösse eines Tennisballes haben. In kochendes Salzwasser geben, Hitze zurückschalten und 15-20 Min. im offenen Topf gar ziehen lassen. Das Wasser darf nicht mehr kochen. Wenn der Knödel zu weich ist und zerfällt, gibt man noch 2-3 El Semmelmehl, Weizenmehl oder Grieß dazu. Wenn Sie mit diesem Rezept Erfahrung gesammelt haben, kann der Probeknödel selbstverständlich entfallen.

Knödel formen, in kochendes Salzwasser geben und im offenen Topf in 15-20 Min. gar ziehen lassen. Mit einem Seihlöffel herausnehmen und sofort auftragen.

TIPP: - Feingemahlener Pfeffer nimmt beim langen Schmoren einen bitteren Geschmack an. Bei allen Gerichten, die lange kochen müssen (Schmorgerichte, Brühen), sollten Sie also grob zerstoßenen Pfeffer oder ganze Pfefferkörner nehmen.

- Semmeln für Semmelknödel sollten Sie nach dem Kauf für einen, besser zwei Tage in einem Kunststoffbeutel lagern. Sie sind dann altbacken, aber nicht hart und ausgetrocknet.

Stichworte: Hauptgericht, Klassiker, Rind
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:Quelle : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)

© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum