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Pastinake, süße Wurzel

MMMMM----------MEAL-MASTER Format (B&S REZEPT-WEB 1.0)
 
     Title: Pastinake, süße Wurzel
Categories: Grundlagen, Informationen
     Yield: 1 Keine Angabe
 
Die Pastinake ist ein Wintergemüse und heißt auch
Hammelmöhre oder Moorwurzel. Kaum eine andere Wurzel wurde in
Deutschland früher so regelmäßig verzehrt wie sie. Die
Pastinake zählte bis Mitte des 18. Jahrhunderts zu den wichtigsten
Grundnahrungsmitteln (hatte den heutigen Stellenwert der Kartoffel).
Kartoffel und Karotte verdrängten sie dann langsam aus deutschen
Kochtöpfen. In den letzten Jahren erlebt sie, Dank Bio-Küche,
eine Renaissance und ist mittlerweile während der Saison von
Oktober bis März wieder überall zu finden. In den USA,
Frankreich und Skandinavien wird die langsam wachsende Pastinake schon
länger als Delikatesse im Winter geschätzt.
 Sie erinnert an blasse, übergroße Karotten, wird bis zu 30
Zentimeter lang und zwei bis acht Dezimeter dick. Sie riecht
ähnlich wie Sellerie und schmeckt fein würzig-nussig, dabei
leicht süßlich. Nach Frost vor der Ernte wird sie noch
süßer. Durch die Kälte wird die in den Wurzeln
enthaltene Stärke teilweise in Zucker umgewandelt.
 Lagerung: Pastinaken sollten fest und glatt sein und keine
Druckstellen aufweisen. Kleine Wurzeln sind zarter als große. Sie
halten sich eingewickelt in Küchenkrepp oder in einer perforierten
Plastiktüte im Kühlschrank etwa zwei bis vier Wochen. Ganz
oder in Stücke geschnitten eignen sie sich zum Einfrieren. Dann
aber vorher Blanchieren.
 Verwendung: Roh ist die Pastinake eher unscheinbar und etwas fad. Erst
geröstet zeigt die Cousine der Möhre ihr Potenzial. Vor dem
Kochen mit dem Gemüseschäler dünn schälen und
waschen. Bis zum Garen die Pastinaken in Essig- oder Zitronenwasser
legen, damit sie sich nicht dunkel verfärben.
 Pastinaken kann man ähnlich zubereiten wie Möhren,
Schwarzwurzeln oder weiße Rüben: Sie schmecken püriert,
als Pommes frites, wie Karotten glasieren, mit anderem Gemüse im
Ofen gebacken oder roh unter den Salat gemischt.
 Suppen und Eintöpfen verleihen sie einen besonderen Geschmack.
 Der süßliche Geschmack kommt am besten zur Geltung, wenn
man die Wurzeln als ganzes nur kurz gart. Die Garzeit ist etwa gleich
wie bei Karotten.
 Inhaltsstoffe: Die Pastinake hat viele wichtige Mineralstoffe (Kalium,
Phosphor, Eisen, Magnesium und Zink) und enthält viel Stärke
und Vitamine, vor allem Vitamin B und C sowie Folsäure. Sie hat
den gleichen Kohlehydratgehalt wie Kartoffeln und ist reich an
Ballaststoffen. Beliebt als Baby-Einstiegskost, da sie
süßlich schmeckt und keine Allergien auslösen soll.
Fördert Einschlafen, lindert Magenschmerzen und
Verdauungsprobleme, hilfreich bei Blasen und Nierenleiden. Gut für
Diabetiker, da die Wurzeln viel Inulin enthalten.
:Stichworte     : Information, Pastinake
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
MMMMM

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