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REZEPTANZEIGE

Pasta e fagioli - Nudeln mit Bohnen

3-4 Portionen

Zutaten

  • 320 g Pasta
  • 400 g Weiße Dosen- oder
  • 250 g Getrocknete Bohnen
  • 150 g Geräucherter Speck
  • 1 Karotte
  • 1 Stange Sellerie
  • 1 Zwiebel
  • 100 g Geschälte Tomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 500 ml Brühe
  • Olivenöl
  • Pfeffer & Salz

Den geräucherten Bauchspeck von seiner Schwarte befreien und eventuelle harte Hautstellen oder Knorpel entfernen. Den weißen Fettrand abschneiden und beiseite legen. Das rote Muskelfleisch in nicht zu kleine Scheiben schneiden und mit einem EL Olivenöl in einer Pfanne auf hoher Temperatur kross und goldbraun anbraten. Dann die Bohnen dazugeben, kurz erhitzen und dann auf kleinster Flamme sich selbst überlassen. Ein zusätzlicher Schluck Fleischbrühe kann nicht schaden.

Dann das Suppengemüse vorbereiten: Eine Zwiebel, eine Karotte, und zwei Knoblauchzehen schälen, die Selleriestange unter fließendem Wasser abwaschen, und alles in kleinste Würfel schneiden. Den geparkten weißen Speckfettrand dann ebenfalls klitzeklein schnippeln und in einem EL Olivenöl auslassen. Nach circa zwei Minuten das Gemüse dazugeben und auf mittlerer Hitze alles ab und zu umrührend zehn Minuten vor sich hinschmurgeln lassen.

Wenn Zwiebeln, Sellerie, Karotte und Knoblauch weich sind, werden die Speckbohnen aus der ersten Pfanne dazugeleert und noch etwas Brühe angegossen. Einmal umrühren und 300 Gramm seiner Lieblingspastasorte nach Packungsangabe und eigener Vorliebe fast al dente kochen.

Die fertigen Nudeln abgießen, zu den Bohnen geben, umrühren, und kurz mitziehen lassen. Vielleich noch mal Brühe angießen, mit Salz und Pfeffer a die Tomaten kommen ganz kurz vorm Servieren mit dazu, das bringt noch etwas Frische in die Pampe.

Und als passendes Getränk würde ich Bier statt Wein empfehlen.

Pasta e fagioli kann man nur bedingt als "italienisches" Gericht ansprechen. Tatsächlich stammt dieser Eintopf, der original "pasta e fasoi" heißt, aus dem ehemals österreichischen Welschtirol, dem heutigen Trentino, daher auch die in der Tiroler Küche üblichen Zutaten wie Bohnen und geräucherter Speck, den Italien erst nach der gewaltsamen Annexion Welsch- und Südtirols kennenlernte. Bis heute gibt es nicht einmal eine italienische Bezeichnung für den Tiroler Speck. Bei der Umwandlung von "pasta e fasoi" in das italienische Gericht "pasta e fagioli" sind die Tomaten hinzugekommen, die in Welschtirol keine Tradition hatten und auch heute noch sehr sparsam verwendet werden. Auf Olivenöl verzichtet man immer noch zur Gänze.

Als Begleitung zu "pasta e fasoi" trinkt man nicht Bier, sondern einen robusten Rotwein wie Teroldego oder Marzemino.

Stichworte: Bohne, Pasta
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:Quelle : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)

© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum