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Beeren - Süße Hits Beeren-stark

===============REZKONV Format (B&S REZEPT-WEB 1.1)
 
     Titel: Beeren - Süße Hits Beeren-stark
Kategorien: Beere, Information
     Menge: 1 Keine Angabe
 
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Der Beerensommer ist kurz. Und auf den nächsten müssen Sie wieder ein
ganzes Jahr warten. Also nutzen Sie die Gelegenheit möglichst jeden
Tag: Beeren frisch vom Markt oder am besten und gesündestens frisch vom
Strauch, mit Sahne, Joghurt, in Torteletts, auf dem Kuchen oder mit
Grieß-Flammeri.
 Sündhaft süße Sommerfrüchte - die Erdbeeren. Der wunderbar aromatische
Duft, der köstliche Geschmack und ihr hoher gesundheitlicher Wert
machen sie zu den beliebtesten Sommerfrüchten. Die Erdbeere zeichnet
sich aus durch einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt. Pro 100
Gramm enthalten Erdbeeren 62 mg Vitamin C. Außerdem liefern sie
Carotin, Vitamin B 1 und B 2 und enthalten wertvolle Mineralstoffe wie
Calcium, Kalium und Eisen (1 mg pro 100 g). Erdbeeren wirken
blutreinigend und regen den Stoffwechsel an.
 Kurze Zeit nach den Erdbeeren reifen die Stachelbeeren heran. Wie
jedes Beerenobst haben auch sie blutreinigende Wirkung. Ihr hoher
Kaliumgehalt wirkt harntreibend und entschlackend. Der säuerliche
Geschmack beruht auf dem Gehalt an Oxal-, Wein-, Apfel- und
Zitronensäure. Außerdem enthalten Stachelbeeren 20 bis 70 mg Vitamin C
pro 100 g. Die Ballaststoffe in Schale und Kernen wirken sich positiv
auf die Darmtätigkeit aus, grüne Stachelbeeren sind schwer verdaulich.
Reife schmecken am besten. Sie sind kalorienarm: 100 g enthalten 37/157
kJ.
 Von Juni bis August leuchten die kleinen kugeligen Johannisbeeren
rubinrot oder schwarz in den Sträuchern. Die schwarzen Johannisbeeren
haben mit 189 mg Vitamin C auf 100 g fünfmal soviel wie die roten
Beeren. Außerdem enthalten Johannisbeeren Kalium, Eisen, Gerbsäure und
Pektine. Durch ihren hohen Gehalt an Fruchtsäure regen sie die
Verdauungsorgane an. Während die roten Beeren harntreibend und leicht
abführend wirken, soll der reine, ungesüßte Saft der schwarzen
Johannisbeeren bei Durchfallerkrankungen beruhigend wirken.
Johannisbeeren sind ballaststoffreich.
 Im frühsommerlichen Reigen befindet sich auch die Himbeere. Sie
enthält wichtige Mineralstoffe wie Eisen und Magnesium. Außerdem
Fruchtsäuren, hauptsächlich Zitronensäure, Vitamine, Ballaststoffe und
Gerbstoffe. Himbeerkerne wirken günstig auf die Verdauung. Der Sud von
Himbeerblättern wird in der Naturheilkunde gegen viele Entzündungen
(Zahnfleisch, Darmerkrankungen) eingesetzt.
 Mit der Heidelbeere schenkt uns die Natur eine Frucht, von der man
sagt, dass während der Heidelbeerernte der Arzt Urlaub mache könne. Sie
verfügt über beachtliche Vitamin- und Mineralstoffvorräte, außerdem hat
sie entzündungshemmende Eigenschaften. Hauptsächlich wird die
Heidelbeere bei uns als Kulturheidelbeere angeboten. Diese Pflanzen
stammen ursprüglich aus feuchtmoorigen Gegenden Nordamerikas und sind
bei uns in der Lüneburger Heide in Niedersachsen heimisch geworden.
 Klein, stark und schwarz - das ist die Brombeere, die schon im
Altertum von Ärzten als vielseitiges Heilmittel verwendet wurde. Keine
andere Beere ist so reich an Provitamin A (Beta-Carotin). Der Gehalt an
Eisen und Magnesium ist ebenfalls hoch. Brombeerblättertee wird zum
Gurgeln bei Husten und Halsschmerzen empfohlen. Der rote Farbstoff
Anthocyan, der zu den Flavonoiden gehört, färbt die Beeren dunkelrot.
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
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