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Beeren - Süße Hits Beeren-stark

Der Beerensommer ist kurz. Und auf den nächsten müssen Sie wieder ein ganzes Jahr warten. Also nutzen Sie die Gelegenheit möglichst jeden Tag: Beeren frisch vom Markt oder am besten und gesündestens frisch vom Strauch, mit Sahne, Joghurt, in Torteletts, auf dem Kuchen oder mit Grieß-Flammeri.

Sündhaft süße Sommerfrüchte - die Erdbeeren. Der wunderbar aromatische Duft, der köstliche Geschmack und ihr hoher gesundheitlicher Wert machen sie zu den beliebtesten Sommerfrüchten. Die Erdbeere zeichnet sich aus durch einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt. Pro 100 Gramm enthalten Erdbeeren 62 mg Vitamin C. Außerdem liefern sie Carotin, Vitamin B 1 und B 2 und enthalten wertvolle Mineralstoffe wie Calcium, Kalium und Eisen (1 mg pro 100 g). Erdbeeren wirken blutreinigend und regen den Stoffwechsel an.

Kurze Zeit nach den Erdbeeren reifen die Stachelbeeren heran. Wie jedes Beerenobst haben auch sie blutreinigende Wirkung. Ihr hoher Kaliumgehalt wirkt harntreibend und entschlackend. Der säuerliche Geschmack beruht auf dem Gehalt an Oxal-, Wein-, Apfel- und Zitronensäure. Außerdem enthalten Stachelbeeren 20 bis 70 mg Vitamin C pro 100 g. Die Ballaststoffe in Schale und Kernen wirken sich positiv auf die Darmtätigkeit aus, grüne Stachelbeeren sind schwer verdaulich. Reife schmecken am besten. Sie sind kalorienarm: 100 g enthalten 37/157 kJ.

Von Juni bis August leuchten die kleinen kugeligen Johannisbeeren rubinrot oder schwarz in den Sträuchern. Die schwarzen Johannisbeeren haben mit 189 mg Vitamin C auf 100 g fünfmal soviel wie die roten Beeren. Außerdem enthalten Johannisbeeren Kalium, Eisen, Gerbsäure und Pektine. Durch ihren hohen Gehalt an Fruchtsäure regen sie die Verdauungsorgane an. Während die roten Beeren harntreibend und leicht abführend wirken, soll der reine, ungesüßte Saft der schwarzen Johannisbeeren bei Durchfallerkrankungen beruhigend wirken. Johannisbeeren sind ballaststoffreich.

Im frühsommerlichen Reigen befindet sich auch die Himbeere. Sie enthält wichtige Mineralstoffe wie Eisen und Magnesium. Außerdem Fruchtsäuren, hauptsächlich Zitronensäure, Vitamine, Ballaststoffe und Gerbstoffe. Himbeerkerne wirken günstig auf die Verdauung. Der Sud von Himbeerblättern wird in der Naturheilkunde gegen viele Entzündungen (Zahnfleisch, Darmerkrankungen) eingesetzt.

Mit der Heidelbeere schenkt uns die Natur eine Frucht, von der man sagt, dass während der Heidelbeerernte der Arzt Urlaub mache könne. Sie verfügt über beachtliche Vitamin- und Mineralstoffvorräte, außerdem hat sie entzündungshemmende Eigenschaften. Hauptsächlich wird die Heidelbeere bei uns als Kulturheidelbeere angeboten. Diese Pflanzen stammen ursprüglich aus feuchtmoorigen Gegenden Nordamerikas und sind bei uns in der Lüneburger Heide in Niedersachsen heimisch geworden.

Klein, stark und schwarz - das ist die Brombeere, die schon im Altertum von Ärzten als vielseitiges Heilmittel verwendet wurde. Keine andere Beere ist so reich an Provitamin A (Beta-Carotin). Der Gehalt an Eisen und Magnesium ist ebenfalls hoch. Brombeerblättertee wird zum Gurgeln bei Husten und Halsschmerzen empfohlen. Der rote Farbstoff Anthocyan, der zu den Flavonoiden gehört, färbt die Beeren dunkelrot.

Stichworte: Beere, Information
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:Quelle : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)

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