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Majoran, Infos

===============REZKONV Format (B&S REZEPT-WEB 1.1)
 
     Titel: Majoran, Infos
Kategorien: Gewürz, Information, Kräuter, Majoran, P1
     Menge: 1 Keine Angabe
 
                  Majoran
 
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 Majoran (Origanum majorana, syn. Majorana hortensis). Engl. marjoram.
Franz. marjolaine. Auch Wurstkraut, Bratenkraut, Mairan oder Meiran
genannt.
 Die ausdauernde Majoranpflanze, von der er noch zahlreiche Wildformen
gibt, stammt aus dem östlichen Mittelmeergebiet. Heute wird sie viel in
den kälteren Regionen der nördlichen Hemisphäre angebaut und dabei
einjährig gehalten. Majoran trägt an seinen bis zu 50 cm hohen,
vierkantigen Stengeln kleine, eiförmige, ganzrandige, filzig behaarte
Blätter. Diese werden in der Zeit der Knospenbildung gesammelt - beim
deutschen Majoran erst, wenn sich die Blüten voll entwickelt haben -
und frisch oder getrocknet verwendet. Neben gerebeltem wird auch
geschnittener Majoran gehandelt, der noch Stengelanteile enthält.
Gemahlene Majoran sollte nicht verwendet werden, da er nur noch geringe
Würzkraft besitzt.
 Majoran entfaltet frisch sein bestes Aroma. Er ist aromatisch, würzig,
etwas bitter und erinnert an Kampfer.
 Botanisch unterscheidet man zwischen Blattmajoran (Französischer
Majoran) und Knospenmajoran (Deutscher Majoran), doch der Handel bietet
beide unter dem Namen Majoran an. Gute Qualitäten erkennt man an dem
intensiven Geruch, wenn die Blätter zwischen zwei Fingern zerrieben
werden; dabei haben frische Blätter ein feineres Aroma als getrocknete.
 Wird Majoran über 80 °C erwärmt, tritt eine Geruchsabweichung auf, die
auf die Bildung von schwefelhaltigen Substanzen zurückzuführen ist.
Frischer Majoran schützt Fett vor zu schnellem Ranzigwerden, alter
Majoran beschleunigt dagegen den Vorgang.
 Verwendung: Majoran ist das ideale Kraut für fettes Fleisch und
deshalb wohl auch in Ländern mit deftiger Küche besonders gefragt.
Neben Leberwurst lassen sich mit ihm in Kombination mit Zwiebel und
Knoblauch viele Gerichte aus Schweinefleisch gut würzen. Aber auch zu
allen deftigen Kombinationen von Gemüse und Fleisch passt er
hervorragend, besonders in Eintöpfen mit Hülsenfrüchten und
geräuchertem Fleisch, wo er mit dem pfeffrigen Bohnenkraut erfolgreich
kombiniert werden kann. Majoran sollte nur kurz gekocht werden, bei
längerem Kochen geht das Aroma verloren.
 Erntezeit: Mai bis Oktober. Am besten frühmorgens oder am späten
Nachmittag ernten: seine kleinen, graufilzigen Blättchen haben dann das
intensivste Aroma.
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
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