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Lodzer Sauermehlsuppe

===============REZKONV Format (B&S REZEPT-WEB 1.1)
 
     Titel: Lodzer Sauermehlsuppe
Kategorien: Eintopf, Fleisch, Kartoffel, Polen, Suppe
     Menge: 4 Portion(en)s
 
=======================Ansatz Für S===================================
    100    Gramm  Weizenkleie oder
                  Roggenschrotmehl
      1      Ltr. Wasser
 
================================Sup===================================
    250    Gramm  Weißwurst
      1           Zwiebel
    500    Gramm  Kartoffeln
     50    Gramm  Speck
                  Salz
                  Pfeffer
                  Knoblauch
                  Lorbeeblatt
 
 
* Das Sauer für die Suppe vorher ansetzen: Das Mehl oder die Kleie in
einen Steinguttopf schütten und mit Wasser übergießen. Das Gefäss mit
Gaze abdecken und einige Tage an einem warmen Ort (etwa 25 grdC)
aufbewahren. Eventuell mit etwas Sauerteig vom Bäcker nachhelfen.
 * Die Wurst und die gewürfelten oder in Scheiben geschnittenen
Kartoffeln mit kaltem Wasser übergießen, Pfeffer und Lorbeerblatt
dazutun und auf starker Flamme kochen. Sind die Kartoffeln weich, das
gründlich verrührte Sauer dazugießen. Die Suppe aufkochen und vom Feuer
nehmen. Den gewürfelten Speck mit der gehackten Zwiebel auslassen und
in die Suppe geben. mit Salz, Pfeffer und reichlich zerriebenem
Knoblauch abschmecken. Die Wurst herausnehmen, in Scheiben schneiden
und wieder der Suppe zugeben. Die Sauermehlsuppe sehr heiß servieren.
 * Jede Region Polens hat eigene Rezepte für Sauermehlsuppen. Dieses
stammt aus der Gegend von Lodz.
 Aus: Alina Stradecka, Rezepte der polnischen Küche    Interpreß
Warszawa 1988, ISBN 3-7304-0158-0 Abgetippt von Bernhard Czmiel @
2:2476/813.4  Kommentar von Bernhard Czmiel: [...] Sauermehlsuppe, bei
uns zu Hause heißt sie eigentlich "Jur" (ausgesprochen wird das 'J' wie
das 'G' in Genie). Meine Eltern und auch ich, stammen aus Oberschlesien
und da war diese Suppe öfters auf dem Tisch. [...] Auch wird sie bie
uns zu Hause etwas anders gemacht, als in dem Buch beschrieben. Der
Ansatz, der eigentliche Jur, wurde nicht selbst angesetzt, den konnte
man sich beim Fleischer oder einem Nachbarn holen, der speziell damit
handelte. Auch heute beziehe ich den Jur von einem Fleischer. [...] Der
Rest wird eigentlich, bis auf die Kartoffeln, genauso gehandhabt wie in
dem Lodzer Rezept. Die Kartoffeln haben wir immer extra gekocht und
dann die Suppe über die Kartoffeln gegossen. Die Wurst, die
reingeschnitten wird, ist in der Regel eine würzige Knoblauchwurst.
[...]  
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
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