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Kochen mit Unkraut

===============REZKONV Format (B&S REZEPT-WEB 1.1)
 
     Titel: Kochen mit Unkraut
Kategorien: Aufbau, Buch, Info
     Menge: 1 Text
 
========================Nach Einer====================================
                  der Coop umgew. von Rene 
                  -- Gagnaux
 
===============================Que====================================
 
Aufessen statt jäten: Sogar Unkraut kann eine Delikatesse sein.
 Der wilde Hopfen windet sich einer Liane gleich an Hecken empor. Die
den Reben ähnlichen, rauen Blätter sind ungenießbar. Die Triebe werden
im April/Mai geerntet und schmecken wie zartester grüner Spargel. Damit
sie nicht bitter schmecken, die Triebe in einem Sud aus Wasser, Salz
und etwas Milch kernig kochen. Sie können für Salate, Suppen sowie
Vorspeisen verwendet und im Tiefkühler aufbewahrt werden. Hopfensirup
soll der Blutreinigung dienen. Aus den Zapfen, die im Spätsommer
gepflückt werden, lässt sich mit Sherry und Zucker ein beruhigender
Schlummertrunk zubereiten.
 Der Wiesenbärenklau wird auch Säuchrut, Kuhlatsch und wegen der Form
seiner haarigen Blätter auch Bärentatze genannt. Das Wildkraut wächst
vor allem auf Wiesen und am Wegrand. Die aromatischen Blätter werden im
Frühjahr gesammelt, solange sie gekräuselt sind und die Oberseite
zartgrün glänzt. Die Blätter fein schneiden und kurz in Butter dünsten.
Sie schmecken als Beigemüse zu Kartoffelstock, als Einlage für eine
Kartoffelsuppe oder für eine Tortilla sowie als Würze in Quark. Die
Stängel werden im April bis Juni gepflückt, wenn sie noch weich sind.
Sie haben einen süßlichen Geschmack, der an Mandarinen mit einem Hauch
von Kokosnuss erinnert. Geschält und geschnitten passen sie zu
Gurkensalat. Bärenklau wirkt blutdrucksenkend, verdauungsfördernd, und
die Wurzel - so stehts in alten Büchern - regt an zu #ehelich# Werken#.
Anna Bütikofer Buch mit Wildkräuter-Rezepten durchs Jahr Haben Sie
gewusst, dass Disteln wie Artischocken schmecken, oder dass
Brennesselblätter das Aroma von Spinat veredeln? Haben Sie sch on
einmal in Essig eingelegte Gänseblümchenknospen gekostet - und gemeint,
Sie ässen Kapern? Haben Sie je Holundersekt getrunken? Sepp Koller und
Friedrich Grauper präsentieren in ihrem Buch #Delikatessen aus
Unkräutern# die kulinarischen Besonderheiten einheimischer
Wildpflanzen. Die beiden Autoren geben eine kompetente Einführung in
die Welt der Botanik und geben Hinweise auf die gesundheitsfördernde
Wirkung der jeweiligen Pflanze.
Experimentierfreudige Köchinnen und Köche finden zahlreiche Rezepte
fürs ganze Wildkräuterjahr. Anna Bütikofer *"Delikatessen aus
Unkräutern", Graupe/Koller, Orac-Verlag, ISBN 3-7015-0273-0, Fr. 36.80
(im Buchhandel).
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
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© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum