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Badischer Zwetschgenkuchen "Die Glücklichen"

===============REZKONV Format (B&S REZEPT-WEB 1.1)
 
     Titel: Badischer Zwetschgenkuchen "Die Glücklichen"
Kategorien: Backen, Kuchen, P1, Zwetschge
     Menge: 1 Keine Angabe
 
      2     Kilo  Zwetschgen
    500    Gramm  Mehl
      1     Pack. Hefe
    120    Gramm  Zucker
    1/8      Ltr. Milch
    100    Gramm  Butter
      1           Zitrone; abgeriebene Schale
      1     Spur  Salz
      3           Eier
                  Mehl; zum Kneten
                  Zucker; gemischt mit
                  Zimt; zum Bestreuen
                  Sahne; geschlagen, zum 
                  -- Servieren
 
===============================Que====================================
 
  Burkard Schoof: Nachdem Chris kürzlich hier ein Rezept aus dem
"Kuckucksei" gepostet hatte, fiel mir ein, dass in P.P.Zahl's "Die
Glücklichen" doch auch ein Rezept eingearbeitet ist. Eingearbeitet ist
wirklich der richtige Ausdruck, auf ein paar Sätze, die sich um's
Rezept drehen, folgen wieder ganz andere Abschnitte über die SAVAK oder
Ähnliches ... Ich hoffe, ich habe das Herauslösen des Rezeptes dennoch
halbwegs hinbekommen ... Ist zwar nicht ganz jahreszeitgemäss, aber bis
zum Herbst würde ich nicht mehr dran denken.
  B a d i s c h e r Z w e t s c h g e n k u c h e n   Sie waschen und
entkernen über vier Pfund bester, fester, reifer Zwetschgen, wobei Jörg
Martha den Trick beibringt, die Früchte an den Spitzen leicht
einzuschneiden. So lassen sie sich gut aufklappen, sagt er, und ziehen
sich beim Backen nicht zusammen.
  Fünfhundert Gramm Mehl siebt Jörg in eine Schüssel, drückt eine
Vertiefung in die Mitte und bröckelt ein Päckchen Hefe hinein.
  Jörg streut ein wenig Zucker über Mehl und Hefe und verteilt etwa
hundert Gramm davon am Schüsselrand. Vorsichtig verrührt er die Hefe
mit lauwarmer Milch. Dann bedeckt er die Schüssel mit einem sauberen
Geschirrspültuch, stellt den Vorteig in die Nähe der Heizung und lässt
ihn dort aufgehen.
  Jörg geht zum Tisch in der Nähe der Heizung und schaut nach, ob der
Vorteig genügend gegangen ist. Wenn er sich verdoppelt hat, sagt er
erläuternd zu Martha, die fasziniert all seinen Handreichungen und
Bewegungen zuschaut, verteilt etwa einhundert Gramm Butter auf dem
Rande des Vorteigs, fügt die abgeriebene Schale einer Zitrone und eine
Prise Salz hinzu, verquirlt den Rest des Achtelliters Milch mit drei
Eiern, rührt die Zutaten von der Teigmitte nach aussen und giesst
langsam die Eiermilch hinzu.
  Jörg knetet den Teig mit dem Quirl so lange, bis er geschmeidig ist,
glänzt und, schau her, schlaf nicht ein, solange bis sich der Teig als
zusammenhängendes Ganzes, als Entität, als Kloss von der Schüssel lösen
lässt.
  Jörg formt den Teig mit den Händen zu einer glatten Kugel, stäubt
etwas Mehl darüber und lässt sie wiederum in einer Schüssel in der Nähe
der Heizung eine halbe Stunde lang aufgehen.
  Er nimmt den Teig aus der Schüssel, bemehlt sich die Hände und knetet
ihn gut durch.
  Jörg rollt den Teig auf einem gefetteten Blech dünn aus und drückt
die Ränder an. In dichten Reihen legt er die entsteinten Zwetschgen mit
den Innenseiten nach oben auf. Siehst Du, sagt er, darum habe ich den
Ofen vorher angestellt. Auf zweihundertzwanzig Grad vorgeheizt.
  So, nun nur noch dreissig Minuten bei zweihundertzwanzig Grad, und
dann.
  Ich schlage derweilen die Sahne.
  Zwetschgenkuchen wie in Baden, mit Sahne natürlich. Oder soll ich,
fragt er tückisch, noch Zitronenguss selber machen? und Kirschgeist
dazu servieren?  
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
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© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum