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Kastanien

Heiße Marroni! Ein großer Genuss in der grauen kalten Zeit! Oder eine Vermicelles, ein Kastaniendessert! Aber auch deftige Speisen werden gerne mit Kastanien abgerundet, z.B. ein Schweinebraten mit Rotkraut.

Die Römer haben die Kastanie auf die Nordseite der Alpen gebracht und überall, wo Reben angepflanzt werden, wachsen Kastanien. Das hängt vermutlich damit zusammen, dass die Römer ihren Wein gerne in Kastanienfässern reifen ließen.

Die Kastanienfrucht enthält Vitamin A, B1, B2, Folsäure, Vitamin B6, C und E, aber auch Mineralstoffe, vor allem Kalium und Magnesium. Die Frucht ist sehr stärkereich. Sie hat etwa doppelt so viel Stärke wie Kartoffel. Früher wurde die Kastanienfrucht gemahlen und aus dem Mehl Brot gebacken. Die Stärke verwandelt sich durch Kochen oder Backen in einen Zucker, der auch für Diabetiker geeignet ist.

Kastanien kochen: Die Kastanien in leichtem Salzwasser weich kochen (ca. 60 Minuten). Abgießen, leicht abkühlen lassen und schälen, dabei auch das weiße Innenhäutchen entfernen.

Kastanien schälen: Die Kastanien waschen. Auf der gewölbten Seite kreuzweise oder der Kante nach mit einem scharfen Messer einschneiden. Die Kastanien portionenweise in siedendes Wasser geben. Nach 5 Minuten herausziehen und möglichst rasch schälen.

Gedörrte Kastanien vorbereiten: pro Person 50 g gedörrte Kastanien verlesen und in 400 ml Wasser ca. 24 Stunden einweichen. Häutchen und schlechte Stellen entfernen.

Gebratene Kastanien: pro Person 150 g Kastanien waschen, einschneiden (inklusiv dünnes braunes Häutchen) und in viel Wasser ca. 6 Minuten kochen. Nass auf das heiße Backblech geben und 3 Minuten in dem auf 220 Grad vorgeheizten Backofen braten.

Das Blech mit einem nassen Tuch bedecken und nochmals 5 Minuten im Ofen lassen. Dazu Bündnerfleisch und kräftigen Rotwein servieren.

Stichworte: Esskastanie, Grundlage, Kastanie, Marone
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:Quelle : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)

© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum