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Japanische Zierquitte: Konfitüre und Gelee

Zierquitten, Wasser Die Quitten mit einem trockenen Tuch gut abreiben, waschen, Fliege entfernen, Früchte halbieren. Kerngehäuse und Häute bleiben bei der Marmeladenherstellung im feinsten Passevite-Sieb zurück und müssen deshalb nicht entfernt werden. Die so vorbereiteten Früchte im Dampfkochtopf mit Wasser bedecken und 10 Minuten unter Druck kochen.

Die Zierquitten lassen sich nun mit einer Holzkelle gut verrühren. Über Nacht stehen lassen. Anderntags die Masse langsam aufkochen und heiß im Geleesack abtropfen lassen. Nicht auspressen, sonst wird der Saft trüb. Den Saft für den Gelee auffangen und das Quittenmus für die Konfitüre durch das feinste Sieb des Passevite treiben.

Konfitüre 500 g Zierquittenmus 400 g Zucker 1 Zitrone, Saft nach Belieben 1/2-1 Tl Zimt nach Belieben Mus und Zucker 5-10 Minuten unter Rühren kochen, Zitronensaft und/oder Zimt beifügen und in vorgewärmte Gläser abfüllen, sofort verschließen. Die Konfitüre wird zu dick, wenn sie länger eingekocht wird.

Gelee 5 dl Saft 500 g Zucker Zusammen aufkochen, abschäumen, ca. 10 Minuten unter Rühren lebhaft kochen lassen und Geleeprobe machen: 1 Tropfen Gelee auf einem kalten Tellerchen sollte rasch gelieren. Gelee in vorgewärmte Gläser abfüllen, sofort verschließen.

Der Gelee erhält auch ohne Zugabe von roten Apfelschalen eine sehr schöne Farbe. Die Früchte gelieren sehr gut.

Das Aroma ist leicht säuerlich und intensiver als bei gewöhnlichen Quitten.

Der Zierquittengelee eignet sich sowohl als Brotaufstrich wie auch als Beilage zu Terrinen und Wild.

Stichworte: Gelee, Information, Konfitüre, Quitte
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:Quelle : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)

© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum