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REZEPTANZEIGE

INFO: AVOCADO: DIE BUTTER DES BAUMES

===============REZKONV Format (B&S REZEPT-WEB 1.1)
 
     Titel: INFO: AVOCADO: DIE BUTTER DES BAUMES
Kategorien: Avocado, Gemüse, Info
     Menge: 1 Rezept
 
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 Avocados liefern kostbares Fett, das obendrein extrem bekömmlich ist,
weil es die schlechten Cholesterine senkt und voller Mineralien und
Vitalstoffen steckt.
 Avocados müssen reif sein, wenn man sie verspeisen will. Die Frucht
gibt dann auf behutsamen Fingerdruck nach, etwa wie zimmerwarme Butter.
Leider bekommt man sie in einem hiesigen Gemüseladen kaum jemals in
diesem verzehrsfähigen Zustand, denn schon nach weiteren zwei Tagen ist
sie bereits überreif, wird außen und innen schwarz und ungenießbar. Man
muss also die steinharten Früchte etwa eine Woche vorher kaufen. In
Zeitungspapier eingewickelt oder in einer Plastiktüte mit einem Apfel
oder einfach so bei Zimmertemperatur gelagert, sind sie nach etwa einer
Woche reif.
 Vor der Verwendung zieht man der Avocado die ledrige, dünne Haut ab,
halbiert die Frucht mit einem Messer längs, wobei man den dicken Stein
in der Mitte spürt, um den man herumschneiden muss. Jetzt lassen sich
die beiden Hälften gegeneinander drehen und voneinander trennen. Der
kugelförmige Stein bleibt in einer Hälfte stecken.
Das nunmehr frei liegende Fruchtfleisch muss mit Zitronensaft
eingerieben und dadurch vor Oxidation geschützt werden; so wird
verhindert, dass sich das hellgrüne, appetitliche Fleisch bräunlich
verfärbt. Als Grundrezept wird das Fruchtfleisch in Scheiben
geschnitten, gewürfelt oder mit einer Gabel zerdrückt, mit fein
gewürfelter Schalotte, Chilis (Serrano), Tomatenwürfeln und
Koriandergrün vermischt sowie mit Salz, Pfeffer, zerriebenem Piment und
Zitronensaft gewürzt. Öl wird nicht benutzt, denn Avocados liefern
genügend Fett.
 Tipps zum Einkauf: Die geschmacklich beste Avocadosorte kommt bei uns
deshalb nur zögerlich in den Handel, weil unkundige Käufer sie liegen
lassen. Weil sie eher klein ist und ihre dunkle, sehr schrumpelige
Schale fast schon schwarz wirkt, denken sie, sie sei bereits verdorben.
Vielleicht liegt es aber auch an ihrem Namen, warum die Sorte nur
schwer an den Käufer zu bringen ist: Ihr Name ist Hass.
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
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© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum