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Himbeere - Süßes Sommerfrüchtchen

MMMMM----------MEAL-MASTER Format (B&S REZEPT-WEB 1.0)
 
     Title: Himbeere - Süßes Sommerfrüchtchen
Categories: Grundlagen, Informationen
     Yield: 1 Keine Angabe
 
Seit Juni gibt's die aromatischen Himbeeren pflückfrisch auf den
Märkten. Die Saison geht bis in den späten Hochsommer. Wilde
Himbeeren blühen gerade und können demnächst frisch vom
Strauch genossen werden.
Himbeeren schmecken nicht nur extrem aromatisch, mit den enthaltenen
gesunden Vitalstoffen sie sind auch ein wertvoller Beitrag für
unsere gesunde Ernährung.
 Himbeeren machen zudem schön: sie enthalten nennenswerte Mengen
des Schönheitsvitamins Biotin, das für geschmeidige, junge
Haut, für glänzendes Haar und für feste Fingernägel
sorgt. Mit Himbeeren lassen sich zudem verführerische Desserts
zubereiten, die süchtig machen. Wir stellen zwei süße
Ideen vor.
 Infos: Die Himbeere wird auch Honigbeere, Himmelbeere oder Himpelbeere
genannt. 85 Prozent der Himbeeren stammen aus Europa. Der wichtigste
Erzeuger ist Russland. Himbeeren sind die teuersten Beerenfrüchte,
da es zeitaufwendig ist, die druckempfindlichen Früchte zu
pflücken.
Himbeeren sind Rosengewächse, wie Brombeeren und Erdbeeren. Wie
die Verwandten ist sie keine Beere, sondern eine Sammelsteinfrucht.
D.h. die kleinen Einzelfrüchte sitzen traubenartig auf dem
zapfenförmigen Fruchtboden.
Die unterschiedlichen Sorten unterscheiden sich in Größe,
Farbe (hellrot, dunkelrot, gelb und goldfarben) und Geschmack
(süß, aromatisch, stark säuerlich).
Die Sorte Schönemann lässt sich gut verarbeiten, sie ist
besonders geeignet für Marmeladen. Die Tulameen ist zum
Sofortgenießen.
Außerdem gibt es Kreuzungen aus Him- und Brombeeren. Diese
heißen dann Boysenbeeren und Loganbeeren, benannt nach ihren
Züchtern.
 Inhaltsstoffe: Himbeeren sind auch sehr gesund. Erwähnenswert ist
ihr Vitamin C Gehalt, so wie ihr Gehalt an Magnesium und Calcium. Sie
enthalten darüber hinaus wertvolle Flavonoide (rote und violette
Farbstoffe) sowie Phenolsäuren (u.a. Aroma gebende Gerbstoffe).
Diese stabilisieren das Immunsystem und sollen Krebs vorbeugen.
Im Vergleich zu anderen Obstsorten ist auch ihr Eisengehalt
bemerkenswert, zudem haben sie einen hohen Ballaststoffgehalt. Wegen
der enthaltenen Fruchtsäuren wirken sie entwässernd und
harntreibend sowie antibiotisch und hilfreich bei Nieren- und
Blasenbeschwerden.
 Lagerung: Da Himbeeren nicht nachreifen und vollreif geerntet werden
müssen, sind sie sehr druckempfindlich. Sie werden meist in
Pappschälchen verkauft. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass
Boden und Seiten nicht rot gefärbt sind, denn dann sind sie schon
zu weich und matschig. Stattdessen sollten die Früchte prall und
glänzend aussehen.
Unbeschädigte Früchte halten sich im Kühlschrank maximal
zwei bis drei Tage. Weiche Früchte dürfen Sie nicht mehr
lagern, sondern sofort essen, da sich sonst Schimmel bildet.
Am besten bewahrt man Himbeeren auf, indem sie ungewaschen
nebeneinander auf einen Teller gelegt und mit Frischhaltefolie
abgedeckt werden.
 In der Küche: Himbeeren werden meist sauber angeboten und
müssen daher nicht unbedingt gewaschen werden, das verwässert
das Aroma. Sie lassen sich sehr gut einfrieren. Die Früchte
einzeln auf einem Teller vorfrieren und dann in einen
Gefrierbehälter geben. Zur Weiterverwendung nicht ganz auftauen.
Himbeeren eignen sich am besten zum Rohverzehr. Weiche Früchte
können püriert oder für Obstsalat oder Quarkspeisen
verwendet werden.
Himbeeren enthalten vergleichsweise viel Pektin  
:Stichworte     : Himbeere, Information
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
MMMMM

© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum