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GULYAS (SPEZIALITAET DES HAUSES)

===============REZKONV Format (B&S REZEPT-WEB 1.1)
 
     Titel: GULYAS (SPEZIALITAET DES HAUSES)
Kategorien: Paprika, Rind, Schmoren, Tomate, Zwiebel
     Menge: 6 Portionen
 
      1     Kilo  Rindfleisch
      1     Kilo  Zwiebel
    150    Gramm  Speiseöl
      1     groß. Zehe Knoblauch
      2     Essl. Tomatenpüree
      1     Essl. Paprikapulver (scharf)
      1           (-2) Pfefferoni; ca.
                  Salz
                  Kümmel
                  Majoran
           Etwas  Bier
 
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 Ich habe lange gezögert, dieses Rezept in die Sammlung aufzunehmen,
weil das Gulyas (ursprünglich eine Suppe aus Ungarn) alle möglichen
Varianten kennt und außerdem nicht als besonders "feines" Gericht
angesehen wird. Andererseits gehört es zu meinen absoluten Favoriten
und die oben angegebenen 6 Portionen reichen oft nur für 4. Hier folgt
unser Familienrezept:  Zu sagen wäre noch, dass das Gulyas mit Weißbrot
(am besten Semmeln oder Brötchen) serviert werden soll, welches - gegen
alle guten Tischsitten - in das Gulyas eingebrockt wird, um den Saft
aufzusaugen.
Auf keinen Fall sollte man den Geschmack des Gulyas mit Kartoffeln
zerstören.
 Schneiden Sie die Zwiebel mittelfein und rösten Sie diese dann in dem
sehr heißen Öl unter Umrühren, bis sie hellgelb angelaufen sind. Dann
kommt das Paprikapulver dazu, rühren Sie noch einmal schnell durch und
gießen Sie mit einer vollen Kaffeetasse Wasser auf.
Der Herd wird jetzt klein gedreht (etwa 1/3 des Volleffektes) und
verbleibt so, bis das Gulyas fertig ist. Geben Sie jetzt das in gut
zwei Zentimeter große Würfel geschnittene Rindfleisch dazu (das
durchaus auch billigeres Fleisch sein kann, wie Waden- oder
Muskelfleisch), würzen Sie mit Salz nach Bedarf, dem (mit dem Messer
zerdrückten) Knoblauch, einer Messerspitze Majoran und ebenso viel
Kümmel. Mischen Sie jetzt auch das Tomatenpüree hinein - und, wenn Sie
das Gulyas scharf haben wollen, auch 1 - 2 Pfefferoni. Lassen Sie jetzt
das Ganze im eigenen Saft eindünsten (nicht ganz zudecken und alle fünf
Minuten einmal durchrühren), bis das Fleisch weich geworden ist. (Das
kann eine gute Stunde dauern, es kommt darauf an, welches Fleisch Sie
verwenden.) Gießen Sie jetzt mit Bier (Spezialität meines Vaters) oder
Wasser auf, sodass Saft und Fleisch gleich hoch stehen und lassen Sie
es noch zehn Minuten langsam weiterkochen.
 : Quelle  : aus dem Internet : Erfasst : 27.07.01 von Micha Eppendorf
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
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