Übersicht: Rezeptsuche | Rezepte | Rezept-Links | Rezeptprogramm | Impressum
Kochfreunde » Suche » Einfache Suche » Zurück zu den Suchergebnissen

REZEPTANZEIGE

Granatapfel - Grüne Apotheke

MMMMM----------MEAL-MASTER Format (B&S REZEPT-WEB 1.0)
 
     Title: Granatapfel - Grüne Apotheke
Categories: Grundlagen, Informationen
     Yield: 1 Keine Angabe
 
Die Inhaltsstoffe des Granatapfels regen die Durchblutung an beugen
Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Vor allem der Saft und die Kerne
werden als Heilmittel verwertet. Heilpraktikerin Melanie Wenzel
klärt über die gesunde Wirkung der leckeren Frucht auf! 
Gesundes vom Baum: Die Frucht des Granatapfelbaumes hat etwa die
Größe eines Apfels. Hart und zäh wie Leder ist die
Schale, die gelblich-braun oder rot gefärbt ist. In der Frucht
befinden sich zahlreiche "Körner", die in dichten Reihen liegen
und in knackiges Fruchtfleisch eingebettet sind.
 Heilwirkung: Gerade in den vergangenen Jahren ist der Granatapfel
richtig berühmt geworden, denn wissenschaftliche Studien über
die Frucht sind alle zu einem positiven Ergebnis gekommen: Danach
bekämpft der Granatapfelsaft Herz-Kreislauf-Erkrankungen, lindert
Entzündungen und Gelenkbeschwerden, senkt den Blutdruck, wirkt dem
Alterungsprozess entgegen, erhöht die Potenz und Fruchtbarkeit.
Weitere Studien weisen dem Granatapfelsaft eine vielversprechende
Wirkung gegen Haut-, Brust- und Prostatakrebs nach.
 Gute Inhaltsstoffe: Der Saft des Granatapfels weist einen hohen Gehalt
an Polyphenolen auf, dazu gehören beispielsweise die Anthocyanen
und spezielle Tannin-Gerbstoffe. Diese so genannten Antioxidantien
schützen die Körperzellen vor dem Einfluss freier Radikale.
Freie Radikale sind aggressive Sauerstoffmoleküle, die chemisch
sehr leicht mit anderen Stoffen reagieren und die Körperzellen
angreifen. Wissenschaftler haben in Tests auch herausgefunden, dass
Granatapfelsaft eine mehrfach höhere antioxidative Wirkung als
Rotwein oder Grüntee besitzt. Außerdem ist schon seit langem
bekannt, dass Granatäpfel neben den Vitaminen A, C und E jede
Menge Eisen enthalten.
 Enthalten: Antioxidantien: In bestimmten Situationen steigt der Bedarf
an Antioxidantien - nämlich vor allem dann, wenn der Organismus
seine körpereigenen Schutzfunktionen aktiviert - zum Beispiel bei
Entzündungen, einseitiger Ernährung, sportlicher Belastung
oder aufgrund von Umwelteinflüssen. Dann spricht man auch von
"oxidativem Stress", der schwere Herz-Kreislauferkrankungen hervorrufen
kann. In einer jüngst veröffentlichten Studie haben Forscher
bewiesen, dass schon ein Glas Granatapfelsaft am Tag ausreicht, um das
Risiko einer Herz- Kreislauferkrankung drastisch zu senken.
 Gut für die Haut: Polyphenole im Granatapfel schützen die
Haut vor schädlichen freien Radikalen, die durch Umweltfaktoren
vermehrt im Körper gebildet werden. Außerdem wirken die
Inhaltsstoffe entzündlichen Prozessen in der Haut entgegen. Die in
den Granatapfelkernen enthaltenen Fettsäuren spenden der Haut
Feuchtigkeit und fördern ihre Regeneration. Der Granatapfel
gehört demnach zu den "hautfreundlichen" Lebensmitteln und leistet
zur Gesunderhaltung von Zellen und Gewebe einen effektiven Beitrag.
 Gegen Wechseljahrsbeschwerden: Östron ist ein mild wirksames
Östrogen, das den weiblichen Sexualhormonen gleicht. Granatapfel
hat durch seinen hohen Gehalt an Östron eine positive Wirkung auf
die typischen Wechseljahrsbeschwerden. Das wirkt sich positiv auf die
Gebärmutter, die Vaginalschleimhaut und die Libido aus. Durch
seine hormonregulierende Wirkung kann Granatapfel sogar zur
natürlichen Hormonsubstitutionstherapie verwendet werden. Auch
gegen Stimmungstiefs, Vitalitätsverlust und Hitzewallungen soll
Granatapfel gut helfen.
 Saft stoppt Tumorwachstum: Studien haben ergeben, dass
Prostatakrebs-Patienten offenbar ihren PSA-Wert wesentlich länger
stabil halten können, wenn sie täglich ein Glas
Granatapfelsaft trinken. Der PSA-Wert gilt als der wichtigste
Verlaufsindikator bei Prostatakrebs. Allerdings kann mit dem
Granatapfelsaft keine Heilung erreicht werden, der Saft habe aber
offenbar großen Einfluss auf das Tumorwachstum.
 Die Frucht: Granatäpfel reifen nicht nach, d.h. sie müssen
reif geerntet werden. Reife Früchte erkennt man an einem
metallischen Klang, überreife brechen sehr leicht auf. Geerntete
Granatäpfel sind mehrere Monate bei null bis minus fünf Grad
im Kühlschrank ohne Qualitätsverluste haltbar. Die
Früchte können dabei etwas einschrumpeln, das Innere bleibt
aber frisch.
 Wie öffnen: Spritzer und Flecken auf der Kleidung, die sich kaum
heraus waschen lassen - diese Erfahrung hat wohl jeder schon einmal
gemacht, der einen Granatapfel öffnen wollte, ohne zu wissen, wie
es richtig geht. Die Pflanzenstoffe, die für diese Färbekraft
verantwortlich sind, zählen zu den Polyphenolen. Sie sind es
allerdings auch, die das enorme gesundheitliche Potenzial des
Granatapfels ausmachen.
 Granatapfel-Saft gewinnen: Der Granatapfel sollte mehrerer Male
kräftig zwischen Hand und Tischplatte hin und herrollt werden,
sodass die Kerne im Inneren der Frucht platzen. Das ist auch
hörbar. Danach muss man mit einem scharfen Messer ein Loch in die
Frucht stechen, einen Trinkhalm hineinstecken und den Saft direkt aus
der Frucht trinken.
 Granatapfelkerne auslösen: Den Granatapfel längsseits von
der Blüte vorsichtig nach unten aufschneiden, allerdings erst,
wenn der Saft ausgetrunken wurde. Den halbierten Granatapfel in ein
Wasserschälchen tunken und die Samen herausschieben. Die essbaren
Kerne sinken zu Boden und der färbende Restsaft kann einem nichts
mehr anhaben. Nun die Samen herausfischen und essen.
:Stichworte     : Granatapfel, Information
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
MMMMM

© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum