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REZEPTANZEIGE

AASCH E RESCHTEH (Aasch mit Nudeln)

6 Personen

Zutaten

  • 400 g Reschteh; ersatzweise andere
  • - Nudeln aus Hartweizengrieß
  • 1 Glas Kaschk (250 g); dickflüssige Buttermilch, fertig
  • - vorbereitet in persischen
  • - Lebensmittelgeschäften erhältlich
  • 250 g Kichererbsen
  • 250 g Weiße Bohnen
  • 100 g Linsen
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 250 g Rinderhackfleisch
  • 60 g Aasch-Kräutermischung, getrocknet; fertig
  • - vorbereitet in persischen
  • - Lebensmittelgeschäften erhältlich

ERSATZWEISE KANN DIESE

  • - Aasch-Kräutermischung auch aus folgenden
  • - frischen Kräutern, jeweils fein gehackt,
  • - gemischt werden:
  • 40 g Schnittlauch
  • 40 g Spinat
  • 30 g Dill
  • 40 g Petersilie
  • 30 g Koriander
  • 2 Zwiebeln
  • 4 EL Nanaminze
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1/2 TL Curry
  • 1/2 TL Kurkuma
  • Pfeffer & Salz nach Geschmack

Reschteh sind persische Nudeln. In Aasch e Reschteh werden sie auf interessante Weise mit den verschiedenen Hülsenfrüchten und den typischen Kräutern eines Aasch kombiniert und entfalten auf diese Weise ihren besonderen Geschmack. Ähnlich wie italienische Nudeln werden Reschteh ausschließlich aus Hartweizengrieß hergestellt.

Erhältlich sind sie bei uns in allen persischen sowie in vielen anderen orientalischen Lebensmittelgeschäften Zunächst müssen die Hülsenfrüchte eingeweicht werden. Dazu gibt man die Kichererbsen, die weißen Bohnen und die Linsen mindestens einige Stunden, besser einen Tag zuvor in eine große Schüssel mit Wasser.

Vor dem Kochen wird das Wasser abgesiebt; die Hülsenfrüchte werden mit kaltem Wasser abgespült und in einen Topf gegeben. Bei der Auswahl des Topfes ist darauf zu achten, dass er groß genug ist, um später auch noch die Hälfte des Kaschk und die Reschteh aufnehmen zu können. Zudem sollte bedacht werden, dass die Hülsenfrüchte beim Kochen noch quellen In diesem Topf werden die Kichererbsen, die weißen Bohnen und die Linsen zusammen mit den Kräutern der Aasch-Kräutermischung etwa 4-5 cm mit Wasser überdeckt und anschließend kurz aufgekocht. Bei geringer Hitze muss das Ganze dann etwa 2 Stunden lang bei geschlossenem Topf ziehen, bis die Hülsenfrüchte zwar weich aber noch bissfest sind. Dabei bitte von Zeit zu Zeit umrühren und auf eine geringe Hitzezufuhr achten, da die Zutaten sonst anbrennen.

Sollte das Wasser im Topf einkochen bevor die Hülsenfrüchte weichgekocht sind, so gibt man vorsichtig etwas Wasser hinzu. Dabei ist aber darauf zu achten, dass das Ganze nicht zu flüssig wird Zu den Hülsenfrüchten fügt man dann die Hälfte des Kaschk und die Reschteh hinzu, salzt und pfeffert nach Geschmack und mischt alles kräftig durch. Die dickflüssige Masse muss anschließend bei geringer Hitze noch 30 Minuten weiterziehen. Dabei häufig umrühren, damit nichts anbrennt Parallel dazu wird in einer Pfanne die Fleischsauce zubereitet.

Hierfür werden die Knoblauchzehen und die Zwiebeln ganz fein gehackt und in 3 EL Öl angebraten. Anschließend kommt das Hackfleisch hinzu und wird bei starker Hitze kurz angebraten. Erst danach gibt man Curry und Kurkuma hinzu und salzt und pfeffert nach Geschmack. Das Hackfleisch wird dann bei mittlerer Hitze - bei zu viel Hitze wird es zäh - durchgebraten. Die fein gehackte Nanaminze untermischen und mit anbraten, bis sie goldbraun ist. Zum Schluss wird das Tomatenmark zugegeben, alles gut durchgemischt und nach Zugabe einer halben Tasse Wasser nochmals 5 Minuten gekocht Dann kann serviert werden. Dazu wird der Aasch in tiefe Teller geben und die Fleischsauce darüber verteilt. Garniert wird mit jeweils 1 bis 2 EL des restlichen, zuvor etwas mit Wasser verdünnten Kaschk.

Und vergessen Sie nicht Ihre guten Wünsche

Stichworte: P6, Persien
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:Quelle : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)

© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum