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Gehacktes Kaninchen - goom oom gradtai sap

MMMMM----------MEAL-MASTER Format (B&S REZEPT-WEB 1.0)
 
     Title: Gehacktes Kaninchen - goom oom gradtai sap
Categories: Curry, Thailand
     Yield: 1 Rezept
 
    750 ml Brühe, am besten aus den 
           -Kaninchenknochen
      1 ds Weißer Zucker
      2 tb Fermentierte; nahm pla raa 
           -oder einfache
           - Fischsauce
      1 bn Chinesischer Brokkoli, in 2-
           -cm- Stücken
           - oder
           Große Hand voll 
           -Bittermelonenblä
           Zuckererbsenschoten oder 
           -junger
           Spinat
           - oder
      2 lg Hand voll Kürbisranken in 2-
           - cm-Stücken
    250 g  Gehacktes Kaninchen
 
MMMMM---------------------------PAS-----------------------------------
    750 ml Hühnerbrühe oder Wasser
      1 pn Palmzucker
      2 tb Tamarindenwasser
    100 g  Gesalzener Fisch; in 
           -Scheiben
    250 g  Wassermelonenmark; geschält 
           -und gehackt
      1 pn Fischsauce; falls 
           -erforderlich
      1    Ei
 
MMMMM---------------------------PAS-----------------------------------
     10    Rote Vogelaugenchilis
      1 lg Prise ; Salz
      5    Rote Schalotten; gehackt
      2    Knoblauchzehen; gehackt
      1 ts Garnelenpaste (gapi)
 
 I N F O Dieses Curry stammt aus dem Norden Thailands und wird auf die
für Currys jener Region elementare Weise gekocht. Es ist ein sehr
freies Rezept, das viele Variationen zulässt: Man kann Fleisch,
Geflügel  oder Fisch gehackt oder in Scheiben geschnitten mit fast
jedem grünen oder Blattgemüse köcheln lassen - am besten
solchen, die leicht bitter oder zumindest prägnant schmecken (oom
ist im Norden ein ThaiWort für grünes Blatt).
 Forelle und dicker grüner Spargel oder Wachtel mit Rucola sind
verlockende Alternativen für den Koch aus dem Westen, während
einem Thai gehacktes Froschfleisch und "Betel"-Blätter oder
Schwein mit cha-om und zerkleinerten Bananenblüten eher zusagen
würden. Nahm pla raa ist die bevorzugte Fischwürze dieses
Rezepts, aber normale Fischsauce ist ein praktischer, weniger scharfer
Ersatz.
 Das rosarote Fleisch der Thai-Wassermelone ist süßer als
das ihres europäischen Gegenstücks, aber sie hat relativ mehr
holziges, leicht bitteres weißes Mark. Da die Thai sehr
genügsam sind, wird es nicht weggeworfen, sondern in vielen Formen
verwendet: kandiert als Dessert oder geschält und in Scheiben
geschnitten in unserem Curry.
Die kleine grüne Pepino oder eine unreife Honigmelone sind ein
idealer Ersatz für Wassermelonenmark.
 An dieses Curry kommt, was ungewöhnlich ist, zum Schluss ein Ei:
Es dickt das Curry an, und seine Reichhaltigkeit ist ein perfekter
Hintergrund für die saure Note des Currys.
 Zunächst die Paste zubereiten Brühe oder Wasser zum Kochen
bringen und mit Palmzucker und Tamarindenwasser abschmecken. Paste in
der Brühe auflösen, dann Fisch und Wassermelonenmark
hinzufügen und köcheln lassen, bis das Mark zart ist. Kosten
und falls nötig mit Fischsauce und Tamarindenwasser
nachwürzen. Das Ei leicht verschlagen und in das köchelnde
Curry rühren. Abschmecken: Es sollte salzig, sauer und scharf
sein.
 Mit gegrilltem gepökelten Rindfleisch servieren.
:Stichworte     : Curry, Thailand
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
MMMMM
 
Legende:
 bn: Bd.
 tb: EL
 lg: groß
 ds: Prise
 ts: TL
 pn: Spur

© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum