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REZEPTANZEIGE

Gefüllte Wildgans mit Rotkohl

1 Rezept

WILDGANS

  • 1 Wildgans von etwa 2 kg
  • Salz
  • 2 mittl. Säuerliche Äpfel (z.B. Boskop)
  • 3 EL Weißwein
  • Pfeffer
  • Thymian

ROTKOHL

  • 1 Rotkohl
  • 1 mittl. Säuerlicher Apfel (z.B. Boskop)
  • 1 mittl. Zwiebel
  • 1 klein. Glas Sauerkirschen
  • 2 EL Gänsefett
  • 2 Nelken
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker

Ein geradezu klassisches Sonntagsessen für die kalte Jahreszeit. Wer keine Wildgans bekommt, kann natürlich auch eine Zuchtgans braten.

Wildgänse haben allerdings einen intensiveren Geschmack. Es lohnt sich also, nach einem Händler für Wildgeflügel Ausschau zu halten.

Die Gans ausnehmen, innen und außen unter kaltem Wasser gut abspülen.

Sorgfältig trockentupfen, innen und außen leicht mit Salz einreiben.

Den Backofen auf 180° C vorheizen. Die Äpfel schälen, die Kerngehäuse ausstechen. Die Äpfel möglichst im Ganzen in die Gans füllen. Die Gans binden. Weißwein und etwas Wasser in einen geräumigen Bräter geben und die Gans hineinlegen. Unter häufigem Begießen etwa 90-120 Min. braten. Die Gans ist gar, wenn man mit einer Dressiernadel in den fleischigen Teil eines Schenkels sticht und der heraustretende Saft klar und ohne eine Spur von Blut ist (Bitte beachten Sie, dass sich exakte Garzeiten bei Wildgeflügel nur schwer angeben lassen. Entscheidend sind Größe und Alter des Tieres.

Überwachen Sie daher den Garprozess genau.). Wenn das Wasser verdampft, gegebenenfalls noch etwas kochendes Wasser dazugeben.

Durch das häufige Begießen wird das Fett ausgebraten, ohne das der Vogel austrocknet. Wenn die Gans gar ist, nimmt man sie aus dem Bräter heraus und lässt sie noch 5-10 Min. in dem ausgeschalteten heißen Backofen stehen, damit die Haut schön kross wird.

Währenddessen gibt man den Sud in ein hohes schmales, hitzeresistentes Gefäß, schöpft das Gänsefett ab und schmeckt ihn mit etwas Salz, Pfeffer und Thymian ab. Man gießt ihn über die Kartoffeln, die man eventuell zusammen mit dem Rotkohl zu der Wildgans serviert.

Von dem Rotkohl die äußeren Blätter abziehen. Den Rotkohl vierteln, den Strunk herausschneiden und den Kohl in feine Streifen schneiden.

Den Apfel schälen, das Kerngehäuse herausstechen. Den Apfel ebenso wie die abgezogene Zwiebel in sehr kleine Stücke schneiden bzw.

hacken. Mit dem Rotkohl, den Sauerkirschen, dem Gänsefett, den Nelken, wenig Salz und Pfeffer sowie einem Schuss Wasser in einem großen schweren Topf, am besten aus emailliertem Gusseisen, etwa 30- 40 Minuten bei kleiner Hitze schmoren. Mit etwas Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

TIPP: - Das Gänsefett nicht wegwerfen. Im Kühlschrank hält es sich wochenlang. Sie können es als Brotaufstrich ebenso verwenden wie für die Zubereitung von Rotkohl. Für Rotkohl nimmt man nämlich traditionellerweise Gänsefett.

- Wildgeflügel immer nur durchgebraten verzehren. Auch diese Tiere können Träger gefährlicher Krankheitskeime sein.

Stichworte: Gans, Rotkohl
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:Quelle : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)

© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum