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Garnelenschwänze provenzalisch

===============REZKONV Format (B&S REZEPT-WEB 1.1)
 
     Titel: Garnelenschwänze provenzalisch
Kategorien: Krustentier, Tomate
     Menge: 6 Portionen
 
     12           Garnelenschwänze; Scampis, 
                  -- Kaisergranat, Hummer-
                  krabbenschwänze, Gambas bei 
                  -- kleinen Exemplaren
                  evt. doppelte Menge
                  Olivenöl
                  Salz
                  Cayennepfeffer
      1      Msp. Safranpulver
      1           Knoblauchzehe, dick
      1     Essl. Butter
      2     Essl. Tomatenfleisch; ohne Haut,
                  Saft und Kerne; evt. mehr
      1     Teel. Pernod; oder Ricard
      1      Msp. Zucker
 
===============================Que====================================
 
Die Schalen der Gambas entfernen. Das mache ich mit den Fingern und
geht ganz einfach. Das Schwanzende ist spitz und dunkel, das reiße ich
ab und hoffe, dass dabei der sehr dünne Darm des Schalentieres
herausgezogen wird. Robuste Naturen kümmern sich nicht weiter um ihn;
die Empfindsamen erwischen ihn mit Sicherheit, indem sie das dicke
Schwanzende senkrecht mit dem Messer einschneiden. Dann wird er
sichtbar und kann herausgezogen werden.
...
In einer Pfanne Olivenöl sehr heiß lassen. Die Schwänze hineinlegen
(Vorsicht, spritzt!), salzen, mit Cayenne pfeffern und mit 1 Prise
Safran (bzw. 1/4 Tl Safranfäden) bestreuen. Nach 1 Minute die Schwänze
einzeln umdrehen, wieder salzen, 1 dicke Knoblauchzehe durchpressen und
die Pfanne schütteln, damit sich die Zutaten vermengen. Nach weiteren 2
Minuten bereits vom Feuer nehmen. Die Schwänze - sie sind leicht rosa
geworden - mit dem Schaumlöffel herausheben und auf Tellern anrichten.
1 El Butter in die Pfanne geben, aufschäumen lassen und 2-3 El
kleingewürfeltes Toamtenfleisch (ohne Haut, Kerne und Saft) dazugeben,
kurz andünsten lassen. Abschmecken, evt. nachsalzen. 1 Tl Pernod oder
Ricard dazugießen, 1 Prise Zucker, nochmals kurz aufkochen lassen und
über die Schwänze gießen. Sofort servieren. Wichtig ist, dass die
Gambas nur ganz kurz und sehr heiß gebraten werden. So bleiben sie
knackig und saftig, während eine nur um 2 Minuten verlängerte Bratzeit
sie mehlig und trocken werden lässt.
Bei den Gewürzen bin ich nicht pingelig. Es handelt sich hier ja um
eine kräftige, aromatische Speise, also gehe ich mit Pfeffer, Knoblauch
und Safran großzügig um. Dazu Weißbrot. und natürlich ein kräftiger,
sehr trockener Weißwein, möglichst ohne die zur Zeit so beliebte
blumige Fruchtigkeit.
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
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© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum