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Filetspitzen "Stroganow"

===============REZKONV Format (B&S REZEPT-WEB 1.1)
 
     Titel: Filetspitzen "Stroganow"
Kategorien: Filet, Fleisch, Januar, P4, Rind
     Menge: 4 Portionen
 
    500    Gramm  Rinderfilet
     30    Gramm  Butter
      1           Gewürzgurke
    125    Gramm  Zwiebel
      1   Dose/n  Champignons
                  (Abtropfgewicht etwa 250 g)
      2     Teel. Speisestärke
    250    Gramm  saure Sahne
                  Salz
                  Pfeffer
                  Zitronensaft
 
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:Einleitung        : 
Berühmte Namen standen Pate
Mal liest sich "Stroganow" mit kleinem "w" am Ende, in anderen Fällen
kommt der Name mit zwei "f" daher. Doch fast immer finden sich die 
Filetspitzen davor. Wer war denn nun Namensgeber für das leckere 
Fleischgericht?
Wer hinter diesem Namen russischen Ursprung vermutet hat, lag 
richtig. Genau genommen handelt es sich um eine Kaufmannsfamilie, 
die aus Nowgorod stammte. Gründer der Familie war der im Jahre 1497 
geborene Anikej Stroganow. Vor allem durch die Salzgewinnung legte 
er den Grundstein für den riesigen Reichtum der Familie. Er erhielt 
großen Landbesitz, bekam das Recht eigener Gerichtsbarkeit und durfte
eine Privatarmee aufstellen. Die Stroganows erschlossen weite Gebiete
im Ural zur Erzgewinnung, von wo aus sie die Eroberung Sibiriens in 
Angriff nahmen. Die Familie stieg in den russischen Hochadel auf und
ihre Mitglieder bekleideten hohe Staatsämter. Auch als Mäzene im 
russischen Kulturleben taten sie sich hervor. Im Jahre 1722 machte 
Peter l, der Große, damit Schluss, indem er ihre Privilegien aufhob.
Die Filetspitzen schmecken allerdings heute noch gut.
:Zubereitung       : 
Rinderfilet in 3 cm lange feine Scheiben schneiden. Butter erhitzen,
Fleisch von allen Seiten darin bräunen, herausnehmen und warm stellen.
Gewürzgurke und Zwiebel in feine Würfel schneiden. Zwiebelwürfel im
Bratfett anbraten, Gurkenwürfel und abgetropfte Champignons hinzufügen
und aufkochen. Speisestärke mit Sahne anrühren und dazugeben. Fleisch
in die Soße geben und erwärmen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft
abschmecken.
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
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© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum