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Erbsen nach Florentiner Art (Toskana)

MMMMM----------MEAL-MASTER Format (B&S REZEPT-WEB 1.0)
 
     Title: Erbsen nach Florentiner Art (Toskana)
Categories: Gemüse, Frisch, Erbse, Italien
     Yield: 4 Servings
 
  1 1/2 kg Erbsen in der Schote
      1 dl Olivenöl
     50 g  Pancetta (gesalzener Speck)
      1    Knoblauchzehe
      1 tb Petersilie; gehackt
      1 ts Zucker
           Salz
 
MMMMM-----------------NACH EINER ER-----------------------------------
           Alice Vollenweider  Erfasst 
           -von Rene Gagnaux
 
Die Toskaner sind aber nicht nur "Mangiafagioli", Bohnenfresser, wie
man sie im Unterschied zu den "Polentoni", den norditalienischen
Polentafressern nennt; sie pflanzen und essen auch eine große
Vielfalt von Gemüsen: Artischocken, Broccoli, Fenchel, Auberginen,
grüne Bohnen, Peperoni und Stangensellerie. Und die
unvergleichlichen zarten süßen Erbsen, die "Pisellini
toscani", die nichts zu tun haben mit den harten grünen Kugeln,
die uns die Tiefkühlindustrie vorsetzt. Dass dieses wunderbare
Gemüse bei uns vom Frischmarkt praktisch verschwunden ist,
während es in Italien im Frühling auf jedem Quartiermarkt,
jedem Gemüseladen angeboten wird, ist ein Gradmesser für das
Süd- Nord-Gefälle der kulinarischen Kultur. Frische Erbsen
sind kein zeitaufwendiges Gemüse: sie sind schnell weichgeschmort,
und italienische Hausfrauen, die keine Zeit zum Putzen haben,
können bei ihrem Gemüsehändler ein Pfund
ausgehülste Erbsen bestellen. Es gibt zwei Möglichkeiten, die
frischen Erbsen zu kochen. Am einfachsten ist es, sie in kaltgepresstem
Olivenöl mit gehackter Schalotte oder milder weißer Zwiebel
zu dünsten, mit Salz und einer Prise Zucker zu würzen und
anzurichten, sobald sie gar sind. Die zweite Methode heißt:
"Piselli alla fiorentina".
 Man hülst die Erbsen aus und wäscht sie gut. Man gibt den
gewiegten Knoblauch, die gehackte Pancetta und das Öl in einen
Topf und lässt auf kleinem Feuer dünsten, bis der Knoblauch
gelblich ist, und fügt dann die Erbsen und die Petersilie bei. Man
salzt und dünstet weiter. Sind die Erbsen klein und zart, sind sie
in wenigen Minuten gar; handelt es sich um reifere Erbsen, kocht man
sie weich, indem man ein wenig Fleischbrühe zugießt. In
beiden Fällen bestreut man sie mit dem Zucker, bevor man sie vom
Feuer nimmt.
:Stichworte     : Erbse, Frisch, Gemüse, Italien
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
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Legende:
 tb: EL
 ts: TL

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