Übersicht: Rezeptsuche | Rezepte | Rezept-Links | Rezeptprogramm | Impressum
Kochfreunde » Suche » Einfache Suche » Zurück zu den Suchergebnissen

REZEPTANZEIGE

Endivien (Info)

MMMMM----------MEAL-MASTER Format (B&S REZEPT-WEB 1.0)
 
     Title: Endivien (Info)
Categories: Information, Salat
     Yield: 1 Text
 
      1    Info
 
Der Sommer geht, aber die Salate bleiben trotzdem auf dem Speiseplan.
Und für einen Salat geht die Saison jetzt erst richtig los:
für den Endiviensalat.
 Es gibt natürlich Sommersorten der Endivie, aber allgemein gelten
Endiviensalate eher als typische Herbst- und Wintersalate. Darauf kann
man schon vom Wort her schließen: "Endivie" ist nämlich die
Übersetzung des ägyptischen "tobi". Und das heißt
"Januar".
Endiviensalate gelten aber auch deshalb als Herbst- und Wintersalate,
weil man sie noch sehr spät im Garten ernten kann.
Bis in den Dezember hinein wird die Freilandware angeboten. Über
die Wintermonate hinweg werden die Endivien aus Frankreich, Italien
oder Spanien importiert.
 Ursprünglich stammen die Endivien wahrscheinlich aus dem
Mittelmeerraum. Zunächst wurden sie von Römern und Griechen
als Heilpflanze genutzt. Seit dem 14. Jahrhundert sind Endiviensalate
als Gemüsepflanze bekannt.
 Sorten: Endiviensalate sind nicht mit den Blattsalaten verwandt,
sondern mit Chicorée und Radicchio. Sie sind typische
Zichoriengewächse, die sich durch ihren pikanten Bittergeschmack
auszeichnen. Man unterscheidet glatte Endivie und krause Endivie.
- Die glatte Endivie heißt auch Winterendivie oder Eskariol. Sie
hat glatte und breite Blätter. Diese sind nur an den Rändern
etwas gezackt und bilden eine meist weit geöffnete, kleine Staude.
Im Inneren sind die Blätter weiß, mit einem gelben Rand. Sie
sind fest verschlossen und bilden das Herz der Pflanze. Die hellen
Blätter der glatten Endivie sind weniger bitter als die
äußeren, grünen Blätter.
- Die krause Endivie wird auch als Frisée bezeichnet. Sie kann zu einer
bis zu 45 cm hohen, ausladenden Staude heranwachsen. Ihre schmalen,
grünen Blätter sind stark gezackt, laufen spitz zu und bilden
eine Rosette. Sie haben weißliche oder rötliche Rippen und
schmecken bitterer als die Blätter der Winterendivie. Das Herz und
die inneren Blätter sind gelblich bis weiß. Die krause
Endivie wird meist für Salate verwendet.
 Gesundheit: In den grünen Blättern der Endivie sind
Bitterstoffe enthalten.
Diese sind aber nicht ungesund, sondern ernährungsphysiologisch
sogar recht wertvoll. Denn sie fördern die Verdauung und
beeinflussen die Blutgefäße positiv. Die Endiviensalate
wirken appetitanregend, harntreibend und auch krampflösend.
Endivien liefern wenig Kalorien (10 kcal/100 g), da sie zu 93 % aus
Wasser bestehen. Sie sind aber reich an Vitaminen und Mineralstoffen.
Insbesondere Calcium, Vitamin C, Folsäure und ss-Carotin sowie
Kalium und Eisen. Das sind alles wichtige Nährstoffe, die unser
Körper z. B. braucht, um die Abwehrkräfte für die kalten
Tage zu stärken.
 Einkauf: Beim Einkauf ist darauf zu achten, dass sich Kopf und
Blätter fest anfühlen. Die äußeren Blätter
sollten knackig sein und eine schöne grüne Farbe haben. Das
Herz sollte möglichst hell sein.
Die glatte Endivie wird häufig von Herzfäule befallen. In
diesem Fall verfärben sich die Blattspitzen und Herzblätter
braun. Die sollte man besser wegwerfen. An den äußeren
groben Blättern sind braune Blattspitzen dagegen unbedeutend.
 Aufbewahrung: Empfehlenswert ist natürlich immer, die Salate so
frisch wie möglich zu verwenden. Wenn das nicht möglich ist,
kann man den Endiviensalat in ein feuchtes Tuch wickeln und in den
Kühlschrank legen. Hier bleibt der Endiviensalat bis zu einer
Woche haltbar.
Sind die Endivienblätter nass geworden, z. B. bei Regenwetter auf
dem Markt, müssen die Blätter erst wieder trocken sein, bevor
man den Salat in den Kühlschrank legt. Denn sonst fault er sehr
schnell. Zum Einfrieren sind Endiviensalate nicht geeignet.
 Zubereitung: Vor der Zubereitung müssen die Salatblätter
natürlich gewaschen werden. Dabei sollte man beachten, den
Salatkopf nicht schon vor dem Waschen zu zerschneiden. Sonst gehen
nämlich die wichtigen Inhaltsstoffe verloren.
Die Endivien werden hauptsächlich roh zu Salaten verarbeitet.
Aufgrund des pikanten, etwas bitteren Aromas harmonieren Endiviensalate
sehr gut mit Käse (besonders eingelegtem Ziegenkäse),
Schinken, Speck und Meeresfrüchten, Hülsenfrüchten sowie
kräftigen Gewürzen wie Zwiebeln, Knoblauch und Senf.
Friséesalat eignet sich auch sehr gut in Kombination mit Früchten.
Neben einer Öl-Essig-Vinaigrette passt auch ein Joghurtdressing
sehr gut zu Salaten.
:Stichworte     : Endivie, Info, Information, Salat
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
MMMMM

© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum