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REZEPTANZEIGE

EISBEIN MIT SAUERKRAUT UND ERBSPUEREE

===============REZKONV Format (B&S REZEPT-WEB 1.1)
 
     Titel: EISBEIN MIT SAUERKRAUT UND ERBSPUEREE
Kategorien: Fleisch, Haxe, Pökel
     Menge: 1 Rezept
 
      2           Gepökelte Eisbeine  a ca. 
                  -- 800 g
      5           Zwiebeln
      2           Knoblauchzehen
      2           ( -3) Lorbeerblätter
     10           (-15) Pimentkörner
      6     Essl. Schweineschmalz
    750    Gramm  Sauerkraut vom Fass
      1           Rohe Kartoffel
                  Weißwein
                  Salz, Pfeffer, Zucker
    350    Gramm  Grüne Erbsen; getrocknet  
                  -- und geschält
                  Muskatnuss
      1    Prise  Cognac
                  Weiße Pfefferkörner
    200       ml  Scharfer Senf
 
=======================ERFASST AM 1===================================
                  Ulli Fetzer  Nach Alfred 
                  -- Biolek
                  Die Rezepte meiner Gäste  
                  -- Walter Plathe
 
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Eisbein ist eine Spezialität von Berlin, dort gibt es sie - wie auch in
Niedersachsen und Westfalen - fertig eingelegt. Sonst muss man sich
gepökelte Hinterhaxe beim Metzger bestellen.
 Am Vortag Eisbeine waschen, in einen großen Topf legen, 2 Zwiebeln,
Knoblauchzehen, 1-2 Lorbeerblätter, etwas Piment und 1 EL
Schweineschmalz zugeben, mit Wasser bedecken und 3-4 Stunden köcheln
lassen (salzen wird wahrscheinlich nicht nötig sein, wenn die Eisbeine
ordentlich gepökelt sind).
 Ebenfalls am Vortag das Sauerkraut mit 1 klein geschnittenen Zwiebel,
1 Lorbeerblatt und etwas Piment aufsetzen, die geschälte Kartoffel
hineinreiben und etwa 1 1/2 Stunden kochen, zwischendurch einen Schuss
Weißwein zugießen. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker
abschmecken. Über Nacht kühlstellen (im Kühlschrank oder bei Frost nach
draußen).
 Die Erbsen über Nacht in knapp 1 Ltr. kaltem Wasser einweichen.
 Am nächsten Tag das Eisbein im Sud oder in dem Topf mit dem Sauerkraut
aufwärmen.
 Die Erbsen aufsetzen (Vorsicht, kochen leicht über) und zugedeckt bei
schwacher Hitze 1 bis 1 1/4 Stunden garen, bis sie zerfallen - bei
Bedarf Wasser nachgießen, sie hängen leicht an. Dann 2 EL
Schweineschmalz zugeben, mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und einem Schuss
Cognac "zerrühren", bis eine grobe Masse entstanden ist. Die
Erbsenmasse mit einer "Flotten Lotte" (oder durch ein Sieb) in einen
Topf passieren, das Erbspüree warm stellen.
 Die übrigen 2 Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden, im
restlichen Schweineschmalz kross anbraten. Über das Erbspüree streuen,
zu Eisbein und Sauerkraut servieren. Dazu gibt es den scharfen Senf,
damit das Fett leichter verdaulich ist. Und natürlich Bier.
 Das ist ein deftiges Wintergericht. Wenn man das gekochte Kraut über
Nacht ins Freie stellt, sodass es Frost abbekommt, dann schmeckt es
noch besser. In der ehemaligen "Tätärae", wie Walter Plathe immer sagt,
hatten sie den sinnigen Spruch: "Wer im Sommer Kraut klaut, hat im
Winter Sauerkraut".
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
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© Lothar Schäfer, Dellenburg 11, 44869 Bochum