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Die Gurke: vielseitig, erfrischend und kalorienarm

MMMMM----------MEAL-MASTER Format (B&S REZEPT-WEB 1.0)
 
     Title: Die Gurke: vielseitig, erfrischend und kalorienarm
Categories: Grundlagen, Informationen
     Yield: 1 Keine Angabe
 
Ursprüngliche Heimat und Anbau: Die Gurke ist eine alte
Kulturpflanze, die bereits vor 4000 Jahren im nördlichen Indien
kultiviert wurde. Auch Römer und Griechen kannten Gurkenpflanzen.
Ins nördliche Europa gelangten sie allerdings erst im Mittelalter.
Im 19. Jahrhundert gab es in England die ersten
Gewächshauskulturen.
 Gurke ist nicht gleich Gurke: Man unterscheidet zwischen
Freilandgurken (Einlege- und Schälgurken) und
Gewächshausgurken (Salat- oder Schlangengurke), die vorwiegend
unter Glas gedeihen und bei uns ab Mai in den Handel kommen. Um ihre
Größe erreichen zu können, benötigen sie viel
Licht und Wärme. Die großen Salat- und Schlangengurken
können roh gegessen oder als Gemüse zubereitet werden.
Freilandgurken sind kleiner, sie erreichen je nach Sorte eine
Größe von 6 bis maximal 15 cm.
 Botanisch gesehen gehören Gurkenpflanzen zu den
Kürbisgewächsen, sie sind also verwandt mit Kürbis und
Melone. Typisch für Kürbisgewächse ist, dass sie in
Ranken nahe am Boden wachsen.
 Gurke gilt als optimales Fitnessgemüse. Als wasserreichstes
Gemüse besteht sie bis zu 98 Prozent aus Wasser, und mit 10
Kilokalorien pro 100 Gramm ist sie zudem das energieärmste
Gemüse. Gurken sind extrem Wasser treibend und
harnsäurelösend. Wegen ihrer entwässernden Wirkung tun
sie sie gut bei Rheuma und Gicht.
 Wenngleich Gurken keine ausgesprochenen Vitamin- oder
Mineralstoffbringer sind, enthalten sie dennoch wertvolle
Inhaltsstoffe. Neben Folsäure, Kalium und Phosphor ist vor allem
der Vitamin-K-Anteil erwähnenswert. Außerdem enthalten
Gurken die so genannte Tartronsäure, die im Körper die
Umwandlung von Kohlehydraten zu Fett hemmt. Deswegen ist die Gurke ein
wichtiges diätisches Lebensmittel. In Kombination mit Joghurt,
Essig, Pflanzenöl oder etwas Zitronensaft sind Gurken besser
verdaulich. Im Gegensatz zu anderen Gemüsesorten mit wenig
Kalorien bedarf ihr Genuss keiner Zugabe von Butter (wie bei Spargel)
oder Öl ( wie bei Salat).
 Lagerung und Verarbeitung: Gurken sind kälteempfindlich, im
Kühlschrank ist es ihnen eigentlich zu kalt, besser ist ein kalter
Raum. Für einen Tag können Gurken auch einfach in der
Küche aufbewahrt werden. Sie sollten aber nicht zusammen mit Obst
und Tomaten gelagert werden. Rohe Gurken können geschält oder
ungeschält verwendet werden, doch wie beim Apfel gilt: Ein
Großteil der wertgebenden Inhaltsstoffe sitzt in oder dicht unter
der Schale. Gurken werden unter fließendem Wasser gewaschen und
je nach Rezept zerkleinert und kalt oder warm zubereitet. Um bei
älteren Gurken die Kerne zu entfernen, werden sie längs
aufgeschnitten, dann schabt man mit einem Löffel die Kerne heraus.
Schon bei geringer Salzzugabe ziehen Gurken Wasser. Damit die
wertvollen Vitamine und Mineralstoffe nicht verloren gehen, ist es
sinnvoll, Gurken so spät wie möglich zu salzen und den
entstehenden Saft mitzuverzehren.
:Stichworte     : Gurke, Information
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
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