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Curry Eleison mit Naan

===============REZKONV Format (B&S REZEPT-WEB 1.1)
 
     Titel: Curry Eleison mit Naan
Kategorien: Curry, Kichererbse, Tomate
     Menge: 1 Rezept
 
      1   Dose/n  Kichererbsen
      1   Dose/n  Dosentomaten
      1    klein. Zwiebel
      1    Stück  Ingwer, daumengroß
      1     groß. Knoblauchzehe
      1           Limette
      1     Teel. Currypaste
      1     Bund  Koriander
    250    Gramm  Mehl
    1/3   Würfel  Frische Hefe
      1     Essl. Joghurt
                  ; Wasser
                  ; Salz
                  Butter
                  Butterschmalz (wäre gut, 
                  -- sonst Öl)
 
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 Mit Curries ist es wie mit Fleisch-Marinaden. Alle denken: Je mehr man
reintut desto besser. Der Gegenteil ist aber der Fall, geschmackliche
Schwerpunkte sind wichtig. In unserem Curry befinden sich lediglich
Kichererbsen#  Naan kommt aus Indien und ist ein Hefebrot mit Joghurt
drin und wird nach dem Backen mit Butter beträufelt. Bekommt man auch
easy beim Inder oder in der Spezialitäten-Ecke im Supermarkt. Für
Kochfreaks mit zu viel Zeit steht das Rezept zum selber machen weiter
unten.
 Fürs Curry die Zwiebel schälen und ganz fein schneiden, den Knoblauch
ebenfalls. In einer mittelgroßen Pfanne ein EL Butterschmalz oder
neutrales Öl auf mittlere Hitze bringen und die beiden Knollengewächse
langsam und goldbraun anbraten. Normalerweise versucht man die Bräunung
von Zwiebel und Knoblauch ja wegen den entstehenden Bitterstoffen immer
zu vermeiden. Bei diesem Curry ist das aber ausdrücklich erwünscht,
also nicht die Bitterstoffe sondern eine Art Röst-Grundgeschmack, darum
sollen die Dinger ja auch nur LEICHT braun werden. Die Pfanne auf eine
kalte Kochplatte ziehen, die Currypaste dazugeben und unter ständigem
Rühren ihr eingeschlafenes Temperament wieder aufwecken. Das erledigt
für uns freundlicherweise die Resthitze des Pfannenbodens. Wenn jetzt
scharfer, beißender Geruch die Küche füllt und man husten muß wie der
Teufel, hatte man noch zu viel Hitze im Kochgerät. Vor diesem Szenario
die Pfanne mit einer bereits geöffneten Dose Dosentomaten ablöschen und
das Curry wieder auf die heiße Herdplatte ziehen. Wer noch andere
asiatische Gewürze wie Kreuzkümmel, Garam Masala oder Koriander im Bord
stehen hat kann die auch gerne zusammen mit der Currypaste anrösten.
 Die Limette mit der Hand fest auf dem Tisch hin- und herrollen damit
sie weich wird und der Saft besser rauskommt. Den Saft einer Hälfte in
die Pfanne drücken. Kichererbsendose öffnen, die Flüssigkeit ableeren
und auch zum Curry geben, und alles auf kleiner Hitze zehn bis fünfzehn
Minuten ohne Deckel vor sich hin köcheln lassen. Dann nochmal auf Salz
und Limette abschmecken und ganz zum Schluss viel grob gehackten
Koriander unterrühren.
 Naan selbstgemacht:  Mehl in eine Schüssel geben, einen Krater
ausheben und die Hefe da reinbröseln. Zwei Prisen Zucker und einen
wänzigen Schlock lauwarmes Wasser dazu, einen Vorteig rühren und fünf
Minuten stehen lassen.
Dann mal vorsichtig 100 ml lauwarmes Wasser, Joghurt, 40 Gramm
geschmolzene Butter und drei Prisen Salz mit rein und alles zu einem
elastischen Teig kneten. Vielleicht noch 10 bis 20 ml Wasser dazu, wenn
er zu trocken scheint. Und mindestens acht Minuten kneten, damit sich
der Kleber des Mehls ausbildet. Die Teigkugel mit Öl eincremen und
zugedeckt an einem zimmertemperierten Ort mindestens eine Stunde gehen
lassen. 30 Minuten vor dem Backen den Ofen auf volle Pulle vorheizen
damit wir eine richtige Hitze bekommen, Fans von Ofensteinen dürfen
jetzt ihr Prachtstück einsetzen! Den aufgegangenen Teig in 4 bis 6
gleichgroße Kugeln teilen, leicht flachdrücken und so Fladen formen.
Mit dem Handrücken einige Dellen reinmachen, damit nach dem backen sich
da kleine Butter-Seen bilden können. Etwa fünf Minuten auf mittlerer
Schiene bis zur gewünschten Bräunung backen, rausnehmen und mit Butter
beträufeln, mit einem sauberen Küchentuch bis zum Servieren abdecken.
 
:Quelle         : Kochfreunde-Rezeptsuche (http://kochfreunde.ruhr-uni-bochum.de)
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